„Was zum Teufel, was machen wir hier?“, funkte ein verzweifelter Yuki Tsunoda nach dem finalen Restart an seine Scuderia AlphaTauri Box.
Der Japaner wurde von der Rennleitung schlichtweg übersehen als es darum ging, dass sich die überrundeten Piloten vor dem Ende der Safety Car Phase wieder zurückrunden.
Die FIA zeigte an, dass nur die beiden Williams (23 & 6) vorbeifahren können. Tsunoda fehlte in der Info. Allerdings gab ihm die Box den Befehl zu überholen.
Der Japaner zog zunächst an Sainz vorbei, blieb dann aber hinter Pérez, während Latifi ihn überholte und auch an den vorderen Autos vorbeifuhr.
Dann hieß es: „Position halten Yuki, nicht überholen.“ Er ließ Sainz wieder vorbei und wurde nach dem Neustart von der Box angewiesen, abzubremsen und das Feld passieren zu lassen, überraschte auf Start-Ziel in langsamsten Tempo rollend, fast einige Piloten.
Direkt nach dem Rennen war er ratlos: „Mir wurde gesagt, dass man in der Reihe bleiben muss. Ich weiß nicht, warum. Wahrscheinlich die FIA. Ich denke, ich habe um Platz fünf gekämpft oder so etwas in der Art!“
Selbstredend hatte die Rennleitung auch für dieses neuerliche Chaos wieder eine Erklärung parat: „Die ungewöhnliche Situation war den Besonderheiten der Strecke und des Szenarios geschuldet.“ So kann man es auch formulieren….
Tombazis: Dürfen uns nicht von Herstellern abhängig machen
Nikolas Tombazis hat klargestellt, dass sich die Formel 1 nicht von den Autoherstellern abhängig machen darf.
Williams FW48 hat vor Miami bereits abgespeckt
Das Atlassian Williams F1 Team hat einen Plan entwickelt, um durch Gewichtsreduzierung des Wagens eine Sekunde pro Runde herauszuholen.