Renault und ihre Motoren

RenaultRenaults Motorenchef Remi Taffin gibt Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung: Neue Motorenausbaustufe in Montreal?

Wo steht Renault, Lieferant der Antriebsstränge für Red Bull, Lotus, Toro Rosso und Caterham, nach fünf Rennen der neuen Turbo-Ära wirklich? Diese Frage stellen sich im Fahrerlager von Monte Carlo nicht nur die Renault-Teams selbst, sondern auch die Konkurrenten. „Seit Barcelona hat es keine nennenswerte Entwicklung gegeben“, bekennt Renault-Motorenchef Remi Taffin. Das liege daran, dass Monaco aufgrund seiner Streckencharakteristik aus dem normalen Entwicklungszyklus herausfällt. Dies gilt übrigens nicht nur für die Motorentechniker. Auch die Teams haben für das Rennwochenende im Fürstentum nur wenige beziehungsweise gar keine Updates dabei.

Barcelona-Updates verfeinern

„Stattdessen konzentrieren wir uns darauf, unsere Barcelona-Spezifikation, die sich bewährt hat, zu adaptieren“, erklärt Taffin die Herangehensweise an Monaco aus Sicht von Renault. Auch wenn der Motorenchef von „keiner nennenswerten Entwicklung“ spricht, so hat es immerhin ein Mini-Update gegeben. Am Donnerstag waren die Renault Teams mit einer modifizierten Software auf der Strecke. Daniel Ricciardo war damit am Vormittag erster Mercedes-Verfolger. „Es gibt aber noch viel Raum für Verbesserungen. Mit dem, was wir bisher erreicht haben, sind wir nicht richtig zufrieden. Wir werden zurück in die Fabrik gehen und sehen, wo wir noch mehr herausholen können“, stellt Taffin weitere Updates in Aussicht und gibt bezüglich der Entwicklung vor, „im Moment vielleicht bei Halbzeit angelangt“ zu sein.

Neue Spritmixtur

So arbeitet man in Viry-Chatillon in Zusammenarbeit mit Total an einer neuen Spritmixtur. Darüber hinaus – und das wird der größere Schritt sein – könnten die ersten Kundenteams schon beim Grand Prix von Kanada in zwei Wochen in den Genuss brandneuer Motoren kommen. Auf die Frage, ob die Hardware verglichen mit der in den aktuellen Aggregaten identisch sein wird, entgegnet Taffin mit „Nein“.

 

 

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