Seit dem Wiedereinstieg des Renault-Werksteams litt das Team unter Zuverlässigkeitsproblemen, doch nun scheint man endlich am Weg der Besserung.
Nach dem Auftakt in Melbourne scheint bei Renault einmal Stabilität einzukehren, meint zumindest Teamchef Cyril Abiteboul. Die beiden Renault Piloten konnten jeweils mit einem siebten und einem zehnten Platz Punkte erzielen. Doch der Teamchef betont, dass man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen darf: „Wir dürfen nicht mehr nachlassen.“
In den ersten beiden Jahren hat man mit Sauber und Williams darum gekämpft nicht als letzter ins Ziel zu kommen, doch damit soll jetzt Schluss sein. Man möchte in dieser Saison die treibende Kraft hinter den Top-Drei sein. „Hoffentlich lassen wir Haas hinter uns und kämpfen mit McLaren. Wir sind gut gestartet, was uns zuversichtlich macht.“, meint Abiteboul. Erfreulich ist für das französische Team auch, dass es beim Auftaktrennen keine technischen Probleme gab, wenn man mal von dem Problem mit der Trinkflasche von Carlos Sainz absieht. So könne man sich nun auf die Leistung des Motors konzentrieren.
Allerdings wird dem Team auch nun bewusst, dass nun alles umso mehr zählt. „Alles wird wichtiger, von den Boxenstopps über die Strategie bis zur Zuverlässigkeit, die ein Muss ist – und klar, die Leistung.“
Auch die Piloten haben im Rennen gezeigt, dass man durchaus im starken Mittelfeld mithalten kann, meint der Teamchef: „Schön, dass wir Piloten haben, die Druck von Bottas oder Alonso bekommen und ihm standhalten. Wir haben ihnen ein Auto gegeben, um das zu bewerkstelligen. Sie müssen sich weiter stark präsentieren, denn sie sind bei den Big Boys angekommen.“
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