Fernando Alonso sagt, dass McLaren „die Wahrheit“ über ihr Chassis erfahren wird, wenn sie, gleich wie Red Bull Racing, ab der nächsten Saison mit Renault-Motoren unterwegs sein werden.
Chassis schon gut genug fürs Podest
Bei McLaren glaubt man, dass ihr Auto stark genug ist, um sich mit den drei führenden Teams – Mercedes, Ferrari und Red Bull – zu messen. Aber der Mangel an Power der Honda-Motoren hat solche Vergleiche in den letzten drei Jahren unmöglich gemacht.
Ab der nächsten Saison wird dieser Rückstand durch den Tausch der Honda- gegen Renault-Aggregate nicht mehr vorhanden sein. Man wird also sehen wo man steht, wenn man die gleichen Motoren wie das Renault Werksteam und Red Bull im Auto hat.
„Nächstes Jahr wird ein guter Test werden“, sagte Alonso gegenüber Sky in Singapur. „Der gleiche Motor wie Red Bull wird die Wahrheit ans Licht bringen, ob das Chassis gut ist oder nicht.“
„In den letzten drei Jahren waren wir das einzige Team mit Honda-Motor und so war es schwer zu vergleichen. Aber die Simulationen zeigen was unsere Ingenieure beim Autobau leisteten und wir glauben, dass wir ein sehr gutes Auto haben.“
Im Gespräch mit der offiziellen F1-Website, fügte Teamchef Eric Boullier hinzu: „Wir wissen heute, dass wir ein anständiges Fahrwerk haben, welches uns erlauben würde, mit einem Konkurrenzfähigen Motor um das Podest zu kämpfen.“
Zwei Wochen Rückstand auf Konkurrenz
Der Kündigung des Honda-Motorendeals konnte erst nach Wochen des Gerangels zwischen dem Team aus Woking und dem Japanischen Konzerns offiziell gemacht werden und resultierte darin, dass Toro Rosso im Gegenzug zu Honda wechselte.
McLaren schätzt, dass sie in Bezug auf das neue Auto, in etwa zwei Wochen hinter dem Zeitplan der Konkurrenz liegen, sind aber zuversichtlich, dass sie diesen Rückstand aufholen können.
„Zwei Wochen können über den Winter aufgeholt werden. Wir sind nicht bereit, für nächstes Jahr irgendwelche Kompromisse einzugehen“, sagte Boullier.
„Wir haben natürlich noch nicht die gleiche Erfahrung mit den Renault-Aggregaten als die anderen Kunden, aber wir sind bereit die neuen Motoren kennenzulernen. Wir haben goßes Vertrauen in unsere Ingenieure und sind uns sicher, dass die zwei Wochen Rückstand bis zu den Wintertests aufgeholt worden sind.“
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