Renault empfand es als schmeichelhaft, dass Daniel Ricciardo von Red Bull die Teilnahme am Test in Abu Dhabi verweigert wurde.
Ricciardo hat nach langer Zeit in der Red Bull-Familie die Bande gekappt und sich für Renault entschieden. Zu Ende der Saison wurde in Abu Dhabi noch ein Test durchgeführt, doch Red Bull verweigerte Daniel Ricciardo die Teilnahme für Renault. Somit muss der Australier auf das nächste offizielle Testing im nächsten Monat warten, um den Renault-Boliden zu testen.
Ricciardo hat als Vorbereitung schon das Renault-Werk besucht, im Simulator gearbeitet und sich mit den Ingenieuren getroffen. „Wir hätten ihn auch gerne in Abu Dhabi fahren lassen, aber wir konnten das nicht in die Wege leiten. Wir sind enttäuscht, dass wir sein Feedback zum letztjährigen Auto nicht erhalten konnten, das wäre für uns sehr nützlich gewesen.“, meint der Renault F1-Teamdirektor Budkowski.
„Der Fakt, dass es nicht ohne ein Verbot gegangen ist, ist für uns ziemlich schmeichelhaft, weil es bedeutet, dass man Angst vor uns hat und man uns nichts geben will, das uns einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnte.“
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