Der Renault-Boss Carlos Ghosn knausert beim Budget. Auch in Zukunft müsse man mit einem kleineren Budget als die Top-Teams auskommen. Dennoch will er ehrgeizige Ziele verfolgen.
Der Renault-Boss Ghosn meint, dass man auch in Zukunft sparen müssen und deshalb mit einem kleineren Budget als die Top-Teams auskommen müsse. Der „La Presse“ sagte Ghosn: „Wir werden nicht die reichste Mannschaft werden. Aber wir haben bereits bewiesen, dass wir ohne die größten Ausgaben und besten Fahrer gewinne können.“ Das heißt wohl, dass Ghosn seine Fahrer Nico Hülkenberg und Carlos Sainz nicht zu der Elite der Königsklasse zählt. Zumal er noch hinzufügt: „Wenn das Budget kein Thema wäre, würden wir die besten Piloten der Welt holen.“
Neben dem fahrerischen Talent muss der ideale Renault-Pilot auch die richtigen Absatzmärkte bedienen können, meint zumindest Ghosn: „Deshalb wäre ein Franzose prima oder ein Russe. Ein Chinese wäre Wahnsinn, weil uns 1,3 Milliarden Kunden wahrnehmen würden.“ Das Ziel bei Renault sei es „unter ökonomisch vernünftigen Umständen“ Rennen zu gewinnen, ohne dabei „hunderte Millionen Euro“ zu verschleudern. Am Erfolgsplan wird aber in den kommenden Jahren nicht gerüttelt, meint Ghosn: „Wir legen es darauf an, 2020 wieder oben auf dem Podium zu stehen.“
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