Peter Revson hätte heute seinen 84. Geburtstag gefeiert.
Leider verunfallte der Amerikaner aber 1974 bei Testfahrten für Shadow F1 am Kyalami Grand Prix Circuit.
Der CanAm Champion von 1971 und Zweitplatzierte bei den Indy 500 desselben Jahres bekam von Ken Tyrrell beim F1 Saisonfinale am Watkins Glen International ein Cockpit in einem dritten Wagen, schied aber bereits in Runde 1 mit Kupplungsdefekt aus.
McLaren Teamboss Teddy Mayer verlängerte den Vertrag von Peter Gethin Ende 1971 nicht mehr, holte stattdessen Landsmann Revson als Nummer 2 hinter Ex-Champion Denny Hulme in die Formel 1, nachdem dieser für das Team in den USA alles gewonnen hatte.
Schon in seinem zweiten Rennen raste Revson in Kyalami als Dritter aufs Stockerl. In der Folgesaison übertrumpfte er Hulme und wurde WM-Fünfter mit zwei Rennsiegen und zwei weiteren Podiumsplätzen.
Der neue Titelsponsor Marlboro drängte Emerson Fittipaldi ins Team und Revson musste seinen Platz bei McLaren räumen. Er schloss sich dem noch jungen Shadow F1 Team an, das einen vielversprechenden, schnellen, wenn auch noch anfälligen Wagen hatte – in den Qualifyings holte der US-Pilot P4 und P6 in Argentinien bzw. Brasilien, fiel aber beide Male aus. Vor dem dritten WM-Lauf in Südafrika führte das Team noch Tests in Kyalami durch. Dabei erlitt Revsons Shadow DN3 einen Bruch der Vorderradaufhängung, bohrte sich in die Leitplanken in Barbecue Bend und der Wagen fing Feuer. Der damals 35-Jährige konnte nur mehr tot geborgen werden.
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