„Wie soll ich meinen Partnern erklären, dass wir im GT3 Auto nun Prototypen hinterherfahren und dadurch an medialer Aufmerksamkeit verlieren?“, stellt Eastalent-Racing Boss Peter Reicher öffentlich eine Frage an den ADAC, die viele Teamchefs der ADAC GT Masters betrifft.
Durch die vom ADAC angekündigte Zusammenlegung der GT Masters und dem Prototypen Cup in der so genannten DTM Endurance, werden zwei unterschiedliche Rennwagenklassen in einem Feld unterwegs sein.
ADAC Motorsportchef Thomas Voss orientiert sich in seiner Erklärung am Beispiel Le Mans. „Wir wollen den Teams der GT Masters und den Neueinsteigern des Prototypen Cups weiterhin eine interessante Plattform bieten. Sowohl in der FIA WEC und speziell bei den 24 Heures du Mans funktioniert dieses Konzept sehr gut.“
Reicher „hätte es nach 16 Jahren verantwortungsvoller gefunden, beide Serien unverändert in die Saison 2023 starten zu lassen.“ Der Österreicher vermutet sogar, dass „der ADAC sein Kind, das GT Masters, mit Absicht fallen lässt. Was für Letzteres sprechen würde, sind die in vergangenen Jahren schwindenden Teilnehmerzahlen.“
Für Eastalent kommt eine Teilnahme an der DTM „nicht in Frage. Die Kosten sind so aus dem Ruder gelaufen, dass es für private Teams ganz schnell existenziell werden kann.“
Reicher geht davon aus, „dass ich der Mehrheit meiner Teamchef-Kollegen aus der Seele spreche. Unser neuer Sattelzug steht bereit. Damit können wir locker und ohne Sorgen durch Europa fahren. Wir müssen nicht zweitklassig unterwegs sein.“
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.