Red Bull muss sich während der laufenden Saison entscheiden, mit welchem Motorenpartner das Team künftig an den Start gehen will. Was einen genauen Stichtag betrifft, herrscht allerdings Uneinigkeit zwischen dem einstigen Weltmeisterteam und Renault.
„In Wahrheit haben wir bis zur Sommerpause Zeit, um eine Entscheidung zu treffen“, verweist Teamchef Christian Horner auf eine Deadline Ende Juli, nachdem Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul bis zum 15. Mai eine Entscheidung verlangte.
„Natürlich würden es die Hersteller gerne so früh wie möglich wissen, aber wir haben ja im Vorjahr bei McLaren und Toro Rosso gesehen, dass es sich nicht um eine allgemeingültige Regel handelt.“ Damit spielt Horner darauf an, dass der Wechsel von Toro Rosso zu Honda überhaupt erst im September über die Bühne gegangen ist.
Wie Abiteboul auf den 15. Mai kommt? Dieser Stichtag steht im sportlichen Reglement. Bis dahin müssen die Hersteller bekanntgeben, welche Teams sie in der kommenden Saison ausrüsten. Dabei handelt es sich aber laut Horner um eine Regel, die verhindern soll, dass kein Team ohne Motorenpartner dasteht.
Eine Gefahr, die Red Bull aus aktueller Sicht nicht droht. „So oder so werden wir nächstes Jahr einen Motor haben“, sagt Horner. „Das Tolle ist ja, dass wir sogar erstmals seit langem die Wahl haben.“
Das hat damit zu tun, dass man derzeit das B-Team Toro Rosso nutzt, um sich ein Bild von der Honda-Antriebseinheit zu machen. Wenn man genug Potenzial sieht, wechselt man, sonst würde man bei Renault bleiben.
Doch allzu lange will auch Horner nicht zuwarten, da man den RB15 für 2019 an eine Antriebseinheit anpassen muss. „Wir würden die Entscheidung gerne vor dem August treffen. Ende Juli ist wahrscheinlich der späteste Zeitpunkt.“ Dabei gehe es aber ausschließlich um die Frage, wie konkurrenzfähig die japanische Antriebseinheit bis dahin sein wird.
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