Red Bull Updates in Spielberg zahlen sich aus

Oracle Red Bull Racing präsentierte beim Grand Prix von Österreich bedeutende Updates am RB22 und steigerte damit seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mercedes.

Zu den Upgrades gehörten ein neu gestalteter Kühllufteinlass in Form eines Haifischmauls und ein komplett überarbeiteter Unterboden, der Turbulenzen besser kontrollieren und Abtrieb erzeugen soll. Diese Änderungen waren entscheidend für die Leistungssteigerung des Wagens, insbesondere in schnellen Kurven.

Die Modifikationen trugen maßgeblich dazu bei, dass Max Verstappen die Mercedes-Stars George Russell und Kimi Antonelli im Kampf um den Rennsieg herausfordern konnte.

„Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, wirklich um den Sieg kämpfen zu können. In der ersten Hälfte des Rennens waren wir konkurrenzfähiger. Trotzdem ist es eine großartige Leistung des Teams, so nah am Sieg zu sein,“ freute sich Verstappen sichtlich.

„Das Team hat wirklich hart gearbeitet, um diese Upgrades hier am Auto zu realisieren, und ich glaube, es war das erste Mal heuer, dass ich mich im Rennen wirklich konkurrenzfähig gefühlt habe. Und ich konnte noch etwas mehr pushen. Das ist definitiv das Positive an diesem Wochenende.“

Der Niederländer hob die Auswirkungen der Upgrades auf den Grip und die Kurvengeschwindigkeit des Wagens hervor.

„Es ist etwas mehr Grip. Er fährt einfach etwas schneller durch die Kurven.“

In Spielberg zeigte der RB22 ein verbessertes Reifenmanagement und höhere Stabilität in mittelschnellen bis schnellen Kurven. Trotz eines Problems mit dem Heckflügel im Qualifying demonstrierte Verstappens Rennpace die Wirksamkeit der Upgrades und ermöglichte es ihm, nur 1,6 Sekunden hinter Russell ins Ziel zu kommen.

 

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