Die beiden Red Bull-Piloten Ricciardo und Verstappen hatten beide ein schwieriges Auftaktrennen in Melbourne. Während sich Ferrari und Mercedes an der Spitze den Sieg ausmachten, verpassten die Bullen das Podium. Trotzdem ist die Mannschaft zuversichtlich und spricht von einer guten Pace.
Daniel Ricciardo muss weiter auf seinen ersten Podestplatz beim Heimrennen warten – diesmal fehlten ihm lediglich 0,760 Sekunden auf Kimi Räikkönen, der sich Platz 3 sicherte. Teamkollege Max Verstappen wurde nach einem Dreher nur Sechster.
„Es war eng heute“, meint Ricciardo nach dem Rennen. Er schnupperte bereits am dritten Platz, doch erreichen konnte der Australier ihn nicht. „Am Ende konnte ich sogar Lewis sehen. Ich konnte es fühlen und habe alles gegeben. Ich habe versucht, Kimi die ganze Zeit über unter Druck zu setzen.“ Doch am Ende hat es nicht gereicht. „Es wäre schön gewesen, von weiter vorne zu starten“, hadert er mit seiner Startplatz-Strafversetzung.
Max Verstappen kämpfte derweil mit anderen Schwierigkeiten. Der Niederländer drehte sich nach zehn Runden im Duell mit Kevin Magnussen in Kurve 1 und fiel von Rang fünf auf Rang acht zurück. Mit der Aussicht auf ein gutes Ergebnis war es dann für ihn natürlich vorbei.
Verstappen profitierte zwar noch davon, dass die beiden Haas vor ihm ausfielen, doch an Fernando Alonsos McLaren biss er sich in der zweiten Rennhälfte die Zähne aus. Zwar war der Red Bull-Pilot einmal kurz vorbei, musste den Spanier aber wieder vorbeilassen, weil er den aus der Box kommenden Alonso unter Gelb in Kurve 1 überholt hatte.
Verstappen: ‚müssen uns keine Sorgen machen‘
Und so blieb am Ende nur ein sechster Platz, doch bei Red Bull zieht man eine positive, erste Bilanz. Ricciardo gelang kurz vor Schluss die schnellste Rennrunde, die das Potenzial des RB14 andeutete. „Das ist ein gutes Zeichen für die kommenden Wochen“, sagt der Australier, und auch Verstappen stimmt zu: „Sobald wir freie Fahrt hatten, war es okay. Die Pace war gut. Wir müssen uns keine Sorgen machen.“
Schon in zwei Wochen in Bahrain will man Ferrari und Mercedes mehr unter Druck setzen. „Ich hoffe es. Wirklich. Wir sind nah an Ferrari dran“, betont Ricciardo und tröstet sich mit der Bestzeit, die 0,428 Sekunden schneller war als bei Räikkönen. „Wir waren somit eines, wenn nicht sogar das schnellste Auto auf der Strecke heute. Hoffentlich ist das repräsentativ“, so der Australier.
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