Helmut Marko erklärt die Entscheidung Sergio Perez im Team zu behalten, und gibt Zukunftsaussichten für das Juniorenteam der „Bullen“.
„Perez wird nach der Sommerpause im Red Bull Racing Auto sitzen, denn es stehen nun Rennen auf Strecken an, auf denen er im Vorjahr gut war und wir setzen auf Stabilität.“, erklärt Marko. „Er muss nicht schneller werden, sondern konstanter. Und er ist angesichts der Alternativen immer noch unsere beste Lösung. Berichte, wonach seine Weiterverpflichtung auf den Wunsch von Liberty Media zurückgeht, dass er in Mexiko fährt, stimmen so nicht. Sie haben sicher den Wunsch, dass er sein Heimrennen bestreitet, aber unsere Fahrer-Wahl richtet sich nicht nach den Intentionen von Liberty.“
„Die Zukunft von Liam Lawson werden wir im September bekanntgeben. Dass er in Imola weitere Formel-1-Erfahrungskilometer sammeln durfte, war schon länger geplant. Auch wenn die Konkurrenz ihn gerne quasi leihweise einsetzen würde, dafür steht er nicht zur Verfügung.“, meint der „Doktor“. Somit steht ein Formel-1-Cockpit außerhalb der Red Bull Familie für Lawson außer Frage.
„Unser Formel-2-Fahrer Isack Hadjar hat in Spa den vierten Sieg in der höchsten Formelsport-Klasse geholt. Er hat ganz klar das Potenzial für die Formel 1.“, so Marko. „Wir schauen mal, wie sich alles weiterentwickelt, aber er wird sicherlich irgendeine Rolle einnehmen. Es kann etwa sein, dass er so wie Lawson ein Jahr als Test- und Simulatorfahrer absolvieren wird.“
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