Der technische Chef von Red Bull Racing, Pierre Waché meint, dass das Team letzte Saison ein starkes Korrelationsproblem mit der Leistung des Boliden hatte.
„Wenn man ein Korrelationsproblem hat, dann kann man den Tools nicht mehr vertrauen. Und dann muss man die Tools so anpassen, dass man die Korrelation wiederfindet. Bis dahin hat man Zweifel an allem, was man tut. Es ist nicht so sehr, dass man verloren ist, sondern eher, dass man an den Ergebnissen zweifelt, die einem die Tools liefern.“, erklärt er.
Noch dazu kam, dass Max Verstappen das Auto anderes wahrnahm, als es die Ingenieure taten. Grundsätzlich könnten Theorie und Praxis nie vollständig übereinstimmen, meint Waché, doch in der kommenden Saison müsse sich einiges ändern.
„Dann muss die Genauigkeit Ihrer Tools immer höher werden.“, appelliert Waché.
Mit anderen Worten: Wenn die Abstände zwischen den Topteams minimal sind, ist es nicht wichtig, die genaueste Korrelation zu haben, die möglich ist. Die gute Nachricht für Verstappen und Red Bull ist, dass dies auch für Ferrari, McLaren oder Mercedes gilt.
„Es ist gefährlich, dem System blind zu vertrauen. Ich sage nicht, dass wir ihm nicht vertrauen sollten, aber man muss die Dinge im Blick behalten und sich darüber im Klaren sein, dass man auf der Strecke nicht genau das reproduzieren kann, was man testet“, so Waché abschließend.
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