Red Bull: Haben Alternativen zu Renault Motor

Christian Horner stellt klar, dass Red Bull mindestens eine andere Option als Renault hat.
Nach den mehrfachen Motorendefekten sucht man nach Alternativen.
Problem beim Renault Motor: Es fehlt nicht nur an Leistung, sondern auch an Zuverlässigkeit.

Die Sorgen um den Renault Motor bei Red Bull sind auch in der Saison 2017 nicht vom Tisch gewesen, Christian Horner ist bemüht, eine Eskalation zu vermeiden. Doch er macht den Franzosen auch eines klar: mit dem Wechsel von Toro Rosso zu Honda hat man bald eine echte Option für das Mutterteam.

Tatsache ist, dass das Aggregat von Renault im Vergleich zu jenen von Mercedes und Ferrari immer noch deutlich unterlegen ist, wie man unlängst im GP von Brasilien erneut beobachten konnte. Der Schlagabtausch zwischen Renault und Toro Rosso heizte der Lage noch zusätzlich ein und zeigte auch, wie schnell der köchelnde Konflikt wieder eskalieren kann. Toro Rosso hat zwar nichts mehr zu verlieren – das Team wird in Abu Dhabi ohnehin seinen letzten Grand Prix mit Renault Motor bestreiten, aber an der Stimmungslage war doch deutlich zu erkennen – Red Bull ist alles andere als zufrieden.

Teamchef Christian Horner schildert: „Um das Auto auf WM Kurs zu bringen müsste Renault alle Bereiche des Motors verbessern, insbesondere was die Zuverlässigkeit angeht, sind wir gegenüber der Konkurrenz deutlich im Rückstand. Bei den jetzigen Rennen haben wir eine 50% Chance nur mit einem Auto ins Ziel zu kommen. Das ist natürlich eine fürchterliche Situation für das gesamte Team. Und das ist der Bereich, an dem wir noch am härtesten arbeiten müssen.“

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