Kimi Räikkönen bezweifelt nicht, dass Charles Leclerc bei Ferrari auf die Beine kommt, vorausgesetzt, er kann das zusätzliche „Theater“ vermeiden, dass das Fahren für die Scuderia mit sich bringt. Räikkönen und Leclerc haben 2019 die Cockpits getauscht, der Finne wird diese Saison im mittlerweile als Alfa Romeo bekannten Team an den Start gehen.
Leclercs Leistungen bei Sauber in seinem Rookie-Jahr reichten aus, um Ferrari davon zu überzeugen, ihm bereits 2019 ein „rotes“ Stammcockpit zu geben.
Kimi Räikkönen ist berühmt dafür, den vielen Ablenkungen in der F1 und insbesondere bei Ferrari auszuweichen und meint, eine solche Herangehensweise würde auch dem jungen Monegassen gut tun. „Er kennt das Team, er ist ja schon seit einigen Jahren bei Ferrari, es ist also nicht so, als würde er an einen neuen Ort gehen“, sagte der Finne gegenüber ‚Motorsport.com‘. „Und er hat schon Erfahrung in der F1. Es ist schon ein spezieller Ort [Ferrari]. Es ist zu bestimmten Zeiten ein bisschen stressig, aber so war es schon immer, und es ist einfacher, sich nicht in zu viele Dinge einzumischen und nur das zu tun, wofür man angestellt ist. Oft sind wir daran gewöhnt, Dinge [auf eine bestimmte Art] zu tun, aber bei Ferrari ist es manchmal etwas anders.“
Der 39-jährige fügte hinzu: „Wenn dich das nicht stört, ist es gut. Er sollte sich nicht zu sehr involvieren lassen und einfach das machen, wonach sie ihn fragen. Und er kennt die Leute, er hat mit ihnen gearbeitet, also sollte es einfach und reibungslos für ihn laufen.“
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