Racing Point: ‚Erst die Hälfte des Potenzials gezeigt‘

Racing Point hat in den ersten beiden Saisonrennen nur die Hälfte des Potenzials freigesetzt, das im 2019er Boliden steckt, so Teamchef Otmar Szafnauer.

Nach dem Einstieg neuer Investoren ist die Zuversicht im Team groß, was die neue Saison angeht. Racing Point lieferte rechtzeitig zum Melbourne-Saisonauftakt ein stark verbessertes Auto. Die Updates verliefen jedoch nicht wie erwartet – Lance Stroll erreichte Platz 9 in Australien, Teamkollege Sergio Perez konnte in Bahrain nur einen Punkt hinzufügen.

Infolgedessen belegt das umbenannte Team derzeit den neunten Platz in der Konstrukteurswertung, hinter ihnen nur noch das strauchelnde Williams-Team. „Ich denke, die Hälfte davon ist noch nicht freigeschaltet worden“, sagte Szafnauer, als er nach dem Potenzial des RP19 gefragt wurde. „Aber wir müssen die Experimente in Echtzeit durchführen, um zu lernen und dann dorthin zu gelangen. Wir hatten ein Paket für Melbourne, wir hatten hier ein weiteres Update. Wir haben noch ein paar Sachen für China, aber das nächste große Update ist in Barcelona.“

Stroll ergänzte die Kommentare seines Teamchefs und ist zuversichtlich, dass Racing Point beim Grand Prix von China an diesem Wochenende mehr Speed freischalten kann. „Wir hatten Probleme mit der Balance des Autos in Bahrain, wir haben letzte Woche versucht, uns im Test zu verbessern. Wir lernen immer noch, wie wir das derzeitige Aero-Paket maximieren können, aber es fühlt sich an, als ob wir uns in die richtige Richtung bewegen. Ich denke, wir können an diesem Wochenende in China mehr Potenzial aus dem Auto nutzen.“

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