Alan Permane wies die Äußerungen von Max Verstappen gegenüber Liam Lawson nach deren Kollision im zweiten freien Training in Mexiko zurück.
Der Visa Cash App RB Teamchef bezeichnete den Vorfall als „unnötig“ und nahm Lawson gegen Verstappens kritische Bemerkungen zur F1-Zukunft des Neuseeländers in Schutz.
„Wenn man hier eine Runde fährt – sei es eine Out-Lap oder eine Auslaufrunde –, ist es besonders wichtig, den letzten Sektor zügig zu absolvieren, da man so die Reifen für Kurve 1 optimal vorbereitet. Andernfalls riskiert man, dass die Vorderräder blockieren oder Ähnliches passiert. Beide wollten genau das erreichen, und wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste, dann ist es einfach: ‚unnötig‘.“
Verstappen hatte angedeutet, dass Lawson angesichts seiner Position innerhalb der Red-Bull-Familie vorsichtiger agieren sollte.
„Liam muss nicht vorsichtiger fahren, um seine Zukunft bei uns zu sichern. Das ist nicht der Fall,“ hielt Permane dagegen.
„Sicher hat jeder seine eigene Sichtweise. Wenn man die Situation aber in aller Ruhe noch einmal betrachtet, wird man feststellen, dass es beide hätten besser machen können. Daher waren auch beide bei den Rennkommissaren.“
„Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand gezielt einen Streit vom Zaun brechen wollte. So viel steht fest. Es ist einfach eine dieser Situationen – und ja, wie gesagt, sie war unnötig.“
Nächster FARA Candidate Driver: vom Schwimmer zum Rennfahrer
Der Wiener Alexander Aytuganov ist das neueste Mitglied der Formelaustria Race Academy
Leclerc für Rosberg immer der Schuldige bei Ferrari Troubles
Nico Rosberg äußerte sich zu den Zwischenfällen zwischen Hamilton und Leclerc und betonte, dass Charles Leclerc sowohl in Monza als auch in Mexiko die Schuld trug.