Alain Prost sagt, bei Renault wäre man „nicht unglücklich“ darüber, Red Bull 2019 als Kunden zu verlieren. Die Bullen setzen ab dem nächsten Jahr auf Honda-Triebwerke, nachdem sie Renault die Schuld für den verlorenen Titelkampf gaben.
Durch die Einführung der V6-Hybrid-Aggregate wurde Red Bull als dominantes Team der Formel 1 von Mercedes verdrängt. Die Silberpfeile konnten seit 2014 jeden Titel gewinnen. Sebastian Vettel konnte vor der Mercedes-Ära insgesamt vier WM-Titel mit Red Bull für sich entscheiden, wobei die Bullen auch jedes Mal den Konstrukteurstitel gewannen.
Vettel verließ 2014 das Team und seither tut sich Red Bull schwer, als echter Titelanwärter aufzutreten. Christian Horner, Helmut Marko und die Piloten sahen die Ursachen dafür bei Renault und konfrontierten ihren Motorenlieferanten auch regelmäßig damit. Das Ergebnis ist ein zerrüttetes Verhältnis zwischen Red Bull und Renault.
Renault-Berater Alain Prost freut sich nun auf eine „friedlichere“ Zeit ab 2019, nachdem die Franzosen nun auch Daniel Ricciardo verpflichtet haben, um endgültig den Sprung zu den Top-Teams zu schaffen. „Wir waren letztendlich nicht unglücklich darüber, dass sie [Red Bull] uns verlassen, um ehrlich zu sein“, sagte er gegenüber ‚L’Equipe‘. „Ich habe immer noch eine gute Beziehung zu ihnen, auch wenn ich ihre Art zu kommunizieren kritisiere. Es ging ein bisschen zu weit, und das wissen sie auch.“
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