Pirelli sucht Gespräch mit F1-Piloten

Der Reifenproduzent Pirelli will in Zukunft die Herangehensweise der Entwicklung ändern. Auch die Formel-1-Piloten sollen in den Prozess miteingebunden werden.

Bei der Neuausrichtung der Pirelli-Reifen sollen nun auch die Formel-1-Piloten beteiligt sein. Der italienische Reifenhersteller würde sich einen regelmäßigen Austausch wünschen, berichtet der Manager Mario Isola: „Ich würde mir regelmäßige Gespräche mit ihnen wünschen. Es ist wichtig, dass wir uns drei bis fünf Mal im Jahr treffen und eine halbe Stunde oder so zusammensetzen, damit wir wissen, was sich die Fahrer wünschen. Dann können wir in diese Richtung gehen.“

Natürlich wird diese kein einfaches Unterfangen, weiß der Manager, denn die Fahrer haben alle unterschiedliche Vorstellungen und es wird schwierig diese zu vereinen. Dennoch findet Isola die Meinung der Piloten wichtig: „Wir dürfen sie nicht vergessen, und es ist wichtig, dass ihre Aussagen in Betracht gezogen werden.“

Dies ist vor allem die Reaktion auf die heftigen Kritiken, die der italienische Hersteller nach dem Mexico-GP erhalten hat. Man ist inzwischen der Meinung, dass die Herstellung von immer weicheren Reifenmischungen vielleicht ein Schritt in die falsche Richtung ist. Um eine erneute Fehlkommunikation und Irrtümer zu verhindern, will Isola eine große Bandbreite von Meinungen einholen: „Als alleiniger Reifenhersteller ist es manchmal nicht einfach, denn die Teams haben unterschiedliche Vorlieben und versuchen, dich in eine Richtung zu beeinflussen. Das ist ganz normal, und wir haben gelernt, damit umzugehen, aber dennoch ist es wichtig, alle anzuhören. Und in dieser Debatte gibt es Interessante Ideen und Meinungen.“

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