In Monaco hält man nicht viel von der Abschaffung der Grid Girls, welche die F1-Eigentümer Liberty Media dieses Jahr beschlossen haben. Beim Saisonhighlight im Fürstentum sollen die Schönheiten trotzdem die Startaufstellung verzaubern.
Die Veranstalter des Grand Prix im Staate der Reichen und Schönen zetteln die Grid Girl-Rebellion an. „Grid Girls sind elegant und vertreten Monaco. Die Mädchen werden da sein, ohne Schilder, sicher, aber als Kommunikations-Hostessen. Sie sind nett und gehören zur Landschaft der Formel 1. Warum um alles in der Welt sollte ich 30 Mädchen daran hindern, ihren Lebensunterhalt zu verdienen?“, sagte Michel Boeri, Präsident des Automobil Club de Monaco, der Zeitung ‚Nice Matin‘.
„Unsere amerikanischen Freunde gehen davon aus, dass es die weiblichen Befindlichkeiten stören könnte, wenn man junge Frauen beschäftigt, um Schilder zu tragen. Unsere Hostessen absolvieren Model- und Kommunikations-Schulen. Sie treten während des Grand Prix zu Gelegenheiten auf, die dem Rahmen ihrer Ausbildung entsprechen und sie werden bezahlt“, stellte Boeri klar.
Hintergrund: Die Formel 1-Eigentümer von Liberty Media hatten vor dem Saisonstart beschlossen, auf Grid Girls zu verzichten und stattdessen Grid Kids in die Startaufstellung zu schicken.
Die Amerikaner fanden die Schildchen tragenden PS-Beautys nicht mehr zeitgemäß, wie F1-Boss Chase Carey erläuterte.
Viele Fans und Fahrer halten die Abschaffung der Grid Girls allerdings für falsch. Zumindest in Monte Carlo werden sie wieder auf ihre Kosten kommen.
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