Laut dem Force India Piloten Sergio Perez macht man zu viele Kompromisse, um das Auto zu verbessern.
Bei Force Indio konnte man nicht ganz an den Erfolg von letzter Saison anschließen und so hatte man am Anfang der Saison doch einige Startschwierigkeiten. 15 der bisher 18 erzielten Punkte stammen von Sergio Perez und seinem Überraschungssieg in Aserbaidschan.
Auch der Technische Direktor ist mit der Leistung nicht zufrieden und behauptet, dass Auto sei jetzt auf dem Niveau, das man sich beim Auftakt in Australien erhofft hatte. Natürlich hat man seitdem bei Force India an Updates gearbeitet, dazu gehört auch ein neuer Frontflügel, der allerdings noch nicht im Einsatz ist. „Es ist im Wesentlichen Abtrieb, um unser Auto besser ausbalancieren zu können.“, antwortet Perez auf die Frage, was dem Auto fehlt.
„Wir haben mit dem Abtrieb zu kämpfen und müssen deshalb zu viele Kompromisse eingehen.“, fügt Perez hinzu. „Wenn man sich andere Rennen ansieht, dann fehlt uns noch ein wenig. Es wird interessant sein zu sehen, wo wir in Monaco sind.“
„Es ist wirklich eng zwischen Haas, Renault, McLaren und uns. Was auch immer wir am Wochenende erreichen können, kann sich sofort auf das Endergebnis auswirken. Wir suchen nach kleinen Margen. Ich denke immer noch, dass wir am Ende der Gruppe sind.“
Derzeit kann sich Perez über 17 Punkte in der Fahrerwertung freuen, während Teamkollege Ocon nur einen mageren Punkt am Konto hat. Die Qualifying-Bilanz könnte allerdings schlechter sein, immerhin hat man es bis jetzt dreimal ins Q3 geschafft und auch im Rennen kann man durchaus eine positive Bilanz ziehen. „In Barcelona-Qualifying hatten wir keine tolle Pace, aber im Rennen waren wir wettbewerbsfähig.“, meint Ocon. Auch Perez ist der Ansicht, dass man im Rennen „einen Schritt nach vorne macht“.
Derzeit ist Perez 11. in der Fahrerwertung und in der Konstrukteurs-WM findet sich Force India auf dem 7. Platz wieder und liegt somit 2 Punkte hinter Haas und 23 Punkte hinter Renault.
„Das Bild sieht besser aus, als es im Moment sein sollte. Hoffentlich können wir die Lücke schließen.“ Ocon glaubt auch, dass der Kampf im Mittelfeld sich während der Saison „massiv entwickeln wird“ und Perez ist zuversichtlich, dass Force India die Rivalen im Entwicklungskampf schlagen kann. „Es hängt damit zusammen, das richtige Update zu bekommen, nicht alles, was man zum Auto bringt funktioniert auch. In den nächsten Rennen effizient zu sein, wird einen großen Unterschied machen.“, meint er.
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