Vater Jos Verstappen hat Sohn Max nach dessen Rammstoß gegen Sebastian Vettel ordentlich kritisiert
Jos Verstappen unterstützt seinen Sohn Max seit Beginn an in dessen Motorsport-Karriere. Er ist Vater, Förderer, Manager, aber auch Kritiker. Und nach dem Shanghai Crash mit Sebastian Vettel setzte es eine ordentliche verbale „Watschn“ für „Mad Max“.
„Sein Manöver gegen Vettel war nicht möglich. Das war eindeutig eine Fehleinschätzung, das so nicht passieren darf. Aber das weiß er natürlich selbst, daher muss ich dazu gar nicht viel sagen. Sicher bin ich enttäuscht,“ ließ Verstappen senior über den niederländischen Sender Ziggo wissen.
Dennoch will Jos nicht, dass sein Sohn seine Einstellung oder gar seinen Fahrstil ändert.
„Er hat gleich am Start zwei Leute überholt und das perfekt gemacht. Das ist das, was wir alle sehen wollen, das ist das, was ihn ausmacht. Aktionen wie gegen Vettel wollen wir natürlich nicht sehen. Das muss er unter Kontrolle haben. Er muss mitdenken.“
Den Angriff auf Lewis Hamilton, bei dem Verstappen den Briten in einer langgezogenen Linkskurve außen überholen wollte, aber von Hamilton abgedrängt wurde und ins Gras abflog, sieht Papa Verstappen als einwandfrei.
„Das war ein gutes Manöver. Hamilton hätte ihm vielleicht etwas mehr Platz lassen können, aber das gilt auch andersherum. Das ist ein ganz normaler Rennzwischenfall, bei dem beide Schuld haben.“
In Zukunft wünscht sich Jos mehr Fairness von den Medien, dann während jede Aktion seines Sohnes mit Argusaugen beobachtet wird, erhalten andere Piloten keine solche Behandlung. „Fernando Alonso hat zum Beispiel Sebastian Vettel im Zweikampf in der Schneckenkurve auch von der Strecke gedrückt. Aber darüber wird nicht gesprochen. Max wird von der Presse ausgeschlachtet, und ich finde nicht, dass das richtig ist.“
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