Kevin Magnussen sagte nach dem Russland-GP, dass der 8. Platz das Maximum war, das er mit dem Haas-Boliden herausholen konnte. Er wurde in der Anfangsphase von Sauber-Pilot Charles Leclerc überholt und musste sich danach gegen die beiden Force-India-Fahrer verteidigen.
Magnussen führte nach der Qualifikation am Samstag das Mittelfeld an und sicherte sich Startplatz 5. Im Rennen wurde der Däne zuerst von Leclerc überholt, danach verlor er seine Position an die beiden Red-Bull-Piloten, die das Feld von hinten aufräumten.
‚K-Mag‘ musste den Großteil des Rennens gegen die beiden Force-India-Fahrer verteidigen, konnte seine Platzierung auch halten und fuhr P8 nach Hause, was aus seiner Sicht auch das Maximum in Sochi war. „Es war ein hartes Rennen, wir hatten nicht genug Speed, und so fand ich mich vor den beiden Force Indias wieder, gegen die ich mich im Grunde genommen ab der ersten Runde verteidigen musste“, sagte Magnussen nach dem Rennen.
Magnussen: ‚Leclerc war viel zu schnell für uns!‘
„Ich denke, wir haben getan, was wir konnten. Leclerc war viel zu schnell für uns. Er überholte mich einfach und setzte sich problemlos ab. Die Pace, die wir im Qualifying hatten, war besser, als später im Rennen“, lautete seine Analyse.
„Ich freue mich jetzt auf Suzuka, ich denke, wir werden dort stark sein und es ist auch eine phänomenale Strecke zu fahren. Ich glaube, wir freuen uns alle darauf.“
Kampf um Konstrukteursplatz 4
Teamkollege Grosjean schaffte es mit P11 nicht in die Punkte, trotzdem konnte die Haas-Truppe in der Konstrukteurs-WM auf Renault aufholen. Im Kampf um Platz 4 in der Team-Meisterschaft trennen die beiden nun lediglich 11 Punkte, 5 Rennen vor Schluss.
„Wir haben wieder Punkte eingefahren“, sagte Teamchef Günther Steiner. „Beide Fahrer haben heute einen sehr guten Job gemacht. Wir sind fast an den selben Plätzen angekommen, von denen wir gestartet sind, abzüglich der beiden Red Bull, von denen wir wussten, dass sie nach vorne kommen werden. Ohne einen Ausfall vor uns, ist es das Beste, was wir erreichen konnten, oder fast das Beste. Leclerc hat auch einen großartigen Job gemacht. Insgesamt war es ein gutes Wochenende.“
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.