Renault, Mercedes und Ferrari stehen 32 Tokens für die Weiterentwicklung ihrer Antriebseinheit zu Verfügung. Nachdem Ferrari eine Lücke im Reglement entdeckt hat (die FIA hat vergessen ein Homologationsdatum für 2015 festzulegen), können die Tokens auch noch im Laufe der Saison eingesetzt werden.
Cyril Abitebou, Geschäftsführer von Renault Sport F1, hat nun gegenüber „Autosport“ angedeutet, dass man sich eine größere Anzahl von Tokens für die zweite Saisonhälfte aufsparen will, um länger entwickeln zu können. Dadurch würde man speziell in der ersten Saisonhälfte Leistung gegenüber der Konkurrenz verschenken.
Der Gedanke dahinter ist: Durch die längere Entwicklungszeit will man den großen Vorsprung auf Mercedes wettmachen und 2016 wieder voll angreifen.
Der lachende Vierte dabei könnte Honda werden
Umso weniger Tokens Mercedes, Ferrari und Renault bis zum Saisonauftakt verbrauchen, desto mehr Tokens hat Honda für die Weiterentwicklung während der Saison zu Verfügung.
Laut einer Technischen Direktive der FIA, die vergangenen Monat an die Teams verschickt wurde, bekommt Honda den abgerundeten Durchschnitt der 32 Tokens, der von den anderen Herstellern zu Saisonbeginn nicht in Anspruch genommen wurde.
Beispiel:
Würden sich Mercedes von den 32 Tokens 6 Tokens aufheben, Renault 20 Tokens und Ferrari 9 Tokens, so hätte Honda 11 Tokens zu Verfügung. (6+20+9)/3=11,66 ~11 Tokens
Auch hier scheint das letzte Wort aber noch nicht gesprochen zu sein. Ron Dennis gibt sich mit dieser Lösung nicht zufrieden und will nochmals verhandeln.
Honda will so viele Tokens, wie der Hersteller, der am wenigsten verbraucht hat. In unserem Beispiel wäre das Renault, die 20 Tokens übrig hätten.
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