Ocon wünscht sich bei Haas Gehör

Esteban Ocon wirft seinem Alpine F1 Team vor, dass man das Feedback der Fahrer in der technischen Entwicklung schlichtweg ignoriert habe.

„Weder Daniel (Ricciardo), noch Fernando (Alonso), Pierre (Gasly), oder mir, hat das Team in Sachen Feedback, das wir gegeben haben, zugehört.“, so Ocon.

„Normalerweise gibt es einen Kreislauf, in dem man Informationen von den Fahrern zum Team gibt. Dann gibt es eine technische Rückmeldung, entweder ja, ihr habt recht, wir müssen das angehen – oder nein, wir können das nicht, wegen diesem oder jenem. So etwas hat es aber noch nie gegeben.“, erklärt der Franzose.

„Im darauffolgenden Jahr stellt man fest, dass einige der Probleme, über die man gesprochen hat, nicht behoben wurden, sondern sich in die andere Richtung entwickelt haben. Dementsprechend haben wir eigentlich ein Auto, das wir schon vor drei Jahren hatten.“

Dementsprechend wünscht sich Ocon von seinem zukünftigen MoneyGram Haas F1 Team, dass ihm die Amerikaner bei seinen Feedbacks Gehör schenken, wo Ocon gegenüber Rookie Ollie Bearman wohl das Team führen soll.

„Ich weiß nicht, ob es richtig ist, Teamleader zu sein, aber ich werde mich engagieren, mich anstrengen, mich bemühen, kein Detail zu übersehen und alles, was ich für wichtig halte, weitergeben, um mich zu verbessern.“

„Ich habe jetzt gelernt, dass der Kreis der Schlüssel ist. Ich werde also darauf achten, dass ich, wenn ich etwas sage, eine Antwort bekomme und eine Erklärung erhalte – damit wir eine Debatte eröffnen können. Denn wenn man nur in die Luft redet, verpufft es. Und das führt zu nichts.“

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