Dass F1 Unfälle auch in der heutigen Zeit – totz aller Sicherheitsverbesserungen – nicht ohne sind, hat Esteban Ocon bestätigt.
„Ich hatte schon einige schwere Unfälle. Sie waren nie besonders heftig, obwohl einige mit über 40 g zu Buche schlugen und mich fast bewusstlos machten. Manchmal war meine Sicht verschwommen oder ich hatte drei, vier Tage lang Kopfschmerzen.“
Der Franzose bestätigte, dass er nach seinem Crash beim Miami Grand Prix 2022 im Bad kollabiert sei und Blut im Urin hatte.
„Ich habe 42G einstecken müssen – obwohl es von Außen gar nicht so beeindruckend ausgesehen hat. Aber ich bin gegen eine Betonwand geprallt. Ich habe mir beide Knie angeschlagen und konnte danach kaum noch laufen,“ erinnert sich Ocon.
„Am nächsten Morgen war ich unter der Dusche und brach zusammen. Ich verlor das Gleichgewicht und stürzte. Mir ging es überhaupt nicht gut. Ich pinkelte rot, das war nicht toll!“
Im Rennen schaffte es der damalige Alpine F1 Team Pilot vom letzten Startplatz aus ins Ziel und wurde sensationell Achter.
Tombazis: Dürfen uns nicht von Herstellern abhängig machen
Nikolas Tombazis hat klargestellt, dass sich die Formel 1 nicht von den Autoherstellern abhängig machen darf.
Williams FW48 hat vor Miami bereits abgespeckt
Das Atlassian Williams F1 Team hat einen Plan entwickelt, um durch Gewichtsreduzierung des Wagens eine Sekunde pro Runde herauszuholen.