Trotz des Alpine-Doppelpodiums am Wochenende gibt Teamchef Oliver Oakes zu, dass er für einen Moment enttäuscht darüber war.
„Das ist nicht mein Verdienst!“, gibt er zu. „Wie wir wissen, ist es ein brillantes Team, und ich bin noch nicht so lange hier. Ich habe gleich nach meiner Ankunft gesagt, dass das Team seit einiger Zeit eine schwierige Phase durchmacht. Sie hatten einen schwierigen Saisonstart, aber auch schon davor, und ich denke, dass der Brasilien-GP ein großartiges Ergebnis ist.“
„Die Höhen und Tiefen der Formel 1 sind neu für mich. Eine Sache, die mich überrascht, ist, dass jemand zu Beginn stark sein kann und dann in der zweiten Jahreshälfte nachlässt, aber am Ende trotzdem ganz oben landet. Das Doppelpodium hilft uns, das Vertrauen im Team aufrechtzuerhalten.“, erklärt Oakes. „Baku tat weh, weil Williams da viele Punkte gesammelt hat. Aber es ist sehr schön, in Brasilien jetzt auch ein starkes Ergebnis erreicht zu haben.“
Trotzdem war Oakes „ein bisschen enttäuscht, als Max an ihm [Ocon] vorbeigerast ist, das kann ich nicht leugnen. Die Leute werden sagen, ich brauche mal einen Reality-Check, aber man ist in diesem Sport, um zu gewinnen.“
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