Die Teams, die von Renault mit Aggregaten beliefert werden, könnten in der kommenden Saison planen mit vier Motoren zu fahren, anstatt nur mit drei.
Während der Winterpause hat sich im Reglement der Formel 1 einiges getan. So hat man die Motorenanzahl, mit der man in der Saison straffrei fahren darf, erniedrigt. Renault könnte nun seinen Kunden raten ihre Saison mit vier Motoren, anstelle von drei zu planen. Dabei nimmt man aber freiwillig eine Strafe in Kauf, die eine Rückversetzung in der Startaufstellung bedeutet.
„Weil das Motorenleben länger ist, verlangsamt es die Entwicklung.“, begründet Cyril Abiteboul den Rat mit mehr Motoren zu fahren. Er meint, dass Renault weitere Entwicklungen einleiten könnte, sollten die Teams mit mehr Motoren fahren. „Das Gleichgewicht zwischen Zuverlässigkeit und Entwicklung für mehr Leistung ist unglaublich schwer zu finden.“, fügt Abiteboul hinzu.
Das Red Bull Racing Team scheint darüber nachzudenken dies zu tun: „Wenn man die Strafen strategisch plant, dann kann man nicht so viel verlieren. Wir sind letztes Jahr in Monza von hinten gestartet und sind Vierte geworden.“, sagt Dr. Helmut Marko.
Auch der Red Bull Designer Adrian Newey stimmt zu: „Wenn man ein Rennfahrer ist, würde man mit vier Motoren planen. Die Vorteile sind größer als die Nachteile.“
Auch bei McLaren zieht man den Vier-Motoren-Plan in Erwägung: „Wir werden tun, was für uns am besten ist. Zuerst werden wir sehen, wo wir sind und dann entscheiden wir, aber die Frage von drei oder vier Motoren steht definitiv zur Debatte.“
Mercedes und Ferrari sehen aber von solch eine Strategie ab, bei Mercedes heißt es: „Eine Strafe bedeutet, dass man ein Rennen verliert und das kann den Titel kosten.“
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