Niki Lauda war nicht nur ein großartiger Rennfahrer und erfolgreicher Businessmann, sondern auch immer ein spannender Gesprächspartner, ein streitbarer Mensch, der immer sagte, was er sich dachte. Hier seine besten Zitate
- Aus einer gegebenen Menge von Energie so viel Leistung, Speed und Ausdauer wie nur möglich rauszuholen, ist die große technische Aufgabe dieser Jahre.
- Bei den heutigen Fahrergehältern würde ich als Amerikaner wahrscheinlich meine Mutter verklagen, dass sie mich zu früh geboren hat.
- Der ist wieder einmal gefahren wie seine eigene Großmutter.
- Der Mensch ist bereit, alles Mögliche zuzugeben – nur, dass er ein schlechter Autofahrer ist, das gibt keiner zu.
- Die Attraktion Opernball müsste genügen, dass die Welt gern nach Wien kommt. Ihn als Happening zu präsentieren halte ich für leicht verfehlt.
- Die Fähigkeiten eines Top-Piloten mit Geld in Zusammenhang zu bringen, ist übrigens gar nicht so abwegig. Denn dieser Mann muss zwei Eigenschaften, die einander normalerweise ausschließen, unter einen Sturzhelm bringen. Als wilder Hund muss er ein tolles Bewegungsgefühl und eine irre Reaktionsgeschwindigkeit besitzen; auf der anderen Seite soll er cool und clever genug sein, um sozusagen die Investitionen seiner Firma optimal zu verwalten.
- Die großen Europäer werden es sich auf die Dauer einfach nicht leisten können, den Japanern beim Abräumen zuzuschauen. Eines Tages wird es zu dieser Konfrontation Europa-Japan auf der höchsten Ebene des Motorsports kommen. Und dann wird wohl auf den Pisten endgültig der Bär los sein.
- Die Rennfahrer sind egozentrische Schweine, die alles versuchen, zu gewinnen.
- Die Wiener sind eine Katastrophe.
- Die Zukunft ist heute und nicht gestern.
- Ein gebranntes Kind kann auch Angst vor dem Wasser haben.
- Ein häufig gehörter Vorwurf gegen die moderne Formel 1 ist der des economy runs: Wer am bravsten Sprit spart, gewinnt das Rennen. Es gibt keinen Sport ohne äußeren Rahmen der Bedingungen. Niemand wird zwei Boxer kritisieren, wenn sie nach 15 Runden Schluss machen, anstatt sich bis zum totalen Zusammenbruch abzuwatschen – vielleicht sogar ohne Handschuhe, weil die doch nur der Verweichlichung dienen.
- Es gibt kein würdigeres Experimentierfeld als die Formel 1, um an die äußersten Grenzen des Machbaren vorzustoßen.
- Es ist nicht einfach, perfekt zu sein, aber irgendeiner muss es sein.
- Falls ein Teamchef zwischen seiner Nummer eins und seiner Nummer zwei manipulieren wollte, konnte er immer schon zwei unterschiedlich starke Motoren einbauen lassen; und wenn es irgendeinen perversen Grund gab, den eigenen Mann überhaupt zu boykottieren, genügte stets ein kleiner Handgriff am Kerzenstecker.
- Ich bin ins Realgymnasium 19 gekommen und in der Dritten und in der Fünften durchgefallen.
- Ich bin keine Eislaufmutter.
- Ich habe überhaupt noch nie einen Job wegen des Geldes gemacht.
- Ich kann mich mit Leuten nächtelang unterhalten, aber sie sind nicht meine Freunde.
- In puncto Motivation ist Geld unschlagbar, es schafft eine klare Werteskala der Begehrlichkeit.
- Kimi mag ab und zu mal einen trinken, aber wir haben früher nach jedem Rennen gesoffen.
- Manche glauben, wenn sie in einem Auto sitzen, dann können sie ihr Recht mit Gewalt durchsetzen. Wie auch manche Fußgänger, die sich prinzipiell überall im Recht fühlen. Auch hier gilt: Es geht nur mit einem ausgewogenen Miteinander.
- Nachdem ich in meinem Beruf nur vom rechten Fuß lebe, ist es mir egal, wie ich aussehe.
- Ob Elektronik oder alte Vergasertechnik, ob meterbreite Reifenwalzen oder hochschultrige Schmal-Gummis, ob Funkverbindung oder Flaggen an den Boxen: Der Grand-Prix-Sport balanciert zu jeder Zeit an der äußersten Grenze der Physik, so dass die besten Fahrer der Welt gerade gut genug sind.
- Rasen auf öffentlichen Straßen, womöglich in Verbindung mit Alkohol – das ist das größte Verbrechen überhaupt. Autos sind dazu da, um von A nach B zu fahren, und nicht, um damit zu morden!
- Warum zahlt ein Rennstall zehn Millionen Mark Jahresgage für einen Fahrer? Doch nicht deshalb, weil er irgendein Durchschnittstalent ist, sich brav an die Leine nehmen lässt und trotzdem Rennen für seine Firma gewinnt. Die Geldgeber wissen ganz genau, dass ihre Zigmillionen-Einsätze in Technik und Vorbereitung sinnlos wären, wenn sie nicht die absolut tollsten Jungs im Cockpit hätten.
- Wenn es die Lauda-Air nicht gäbe, würden die Gäste auf den AUA-Charterflügen noch immer ein Radl Wurst und ein Ildefonso serviert bekommen.
- Wer Auto fährt, muss auch für die Kinder mitdenken, die immer in der Nähe sein können – manchmal auch zwischen geparkten Fahrzeugen.
- Wir sprechen die gleiche Sprache – Deutsch und Österreichisch. Und das funktioniert.
- Diese kleine Welt der Zirkusaffen.
- Es gibt tausende junger Burschen, die schneller Autofahren können als ich. Aber ich sitze in einem Ferrari.
- Der Unterschied waren die Kühe. Die gibt es sonst bei keinem anderen Grand Prix, deshalb war Österreich immer der Kuh-Grand-Prix.
- Mein ganzes Leben war so etwas wie ein Spiel. Ich bin immer Risiken eingegangen, da brauche ich keine Glücksspiele.
- Wir mussten uns damit auseinandersetzen, dass wir vielleicht morgen nicht mehr da sind. Wir lebten schneller. Intensiver.
- Das Leben ist wichtiger als der WM-Titel. Ich möchte mich doch nicht umbringen, jedenfalls kein zweites Mal…
- Ich habe es satt, blöd im Kreis herumzufahren.
- So lange ich gesund und fit bin, mache ich weiter. Stillstand ist das Langweiligste, was es gibt.
- Was ist gefährlicher? Autorennen fahren. Flugzeuge zu fliegen, ist überhaupt nicht gefährlich.
- Es gibt immer wieder Höhen und Tiefen, die man hat. Man muss immer einen Weg herausfinden.
- Ich glaube, ich weiß im richtigen Moment das Geld auszugeben.
- Aber ich habe immer gesagt, ein Affe kann mit den heutigen Formel-1-Autos fahren – also auch ich.
- Ich hoffe, dass uns beim Start nicht das Arzt-Auto hinter uns überholt.
- Die Formel 1 ist immer noch die zweitschönste Sache der Welt.
- Ein gebranntes Kind kann auch Angst vor dem Wasser haben.
- Ich werde fürs Fahren und nicht fürs Parken bezahlt.
- Familie bedeutet mir viel. Ich lebe mit zwei fremden Nieren. Eine bekam ich von meinem Bruder Florian, die andere spendete Birgit. Und Marlene ist immer noch eine wichtige Bezugsperson.
- Wer Auto fährt, muss auch für die Kinder mitdenken, die immer in der Nähe sein könnten. Manchmal zwischen geparkten Fahrzeugen.
- Ich glaube, ich war ein ziemliches Seicherl.
- Ich war kurzfristig tot. Jetzt bin ich wiederauferstanden. Die Lunge läuft wie ein Glöckerl. Es ist ein harter Weg zurück. Nicht zu vergleichen mit meinen Brandwunden nach dem Nürburgring-Unfall 1976.
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