Mit dem souveränen Sieg in Brasilien sicherte sich Nico Rosberg den Vizeweltmeistertitel und will nun 2016 angreifen
Von der Pole aus zeigte Nico Rosberg in seinem Silberpfeil ein fehlerfreies Rennen auf höchstem Niveau und lief nie Gefahr den Sieg nicht eintüten zu können. „Es war ein großartiges Wochenende für mich und ich bin sehr glücklich, dass alles so perfekt gelaufen ist.“ Seit der Fahrertitel vergeben ist, fährt Rosberg wie befreit. „Lewis hatte für den Großteil der Saison die Oberhand, nun läuft es aber bei mir. Mal sehen, ob ich in Abu Dhabi auch noch gewinnen kann“, strahlte er über beide Ohren. Auch Teamkollege Lewis Hamilton, der hinter dem Deutschen Zweiter wurde, erkannte dessen Überlegenheit an diesem Tag an: „Ich hatte die Pace, aber ich konnte Nico einfach nicht überholen. Ich musste ihn durch den Verkehr verfolgen und das hat meine Reifen fertig gemacht. Mein Ziel ist es immer zu gewinnen, aber Nico hat einfach einen fantastischen Job gemacht.“
Das silberne Podium komplettierte wie heuer schon so oft Ferrari-Star Sebastian Vettel, der zwar klar schneller war als die Konkurrenz, aber den beiden Benz-Boliden nichts entgegen zu setzen hatte. „Es war ein gutes Rennen für uns. Ich hoffte, dass vielleicht am Start etwas gehen würde, aber die Mercedes waren heute einfach zu schnell für uns. Dennoch konnten wir den Rückstand gesamt gesehen verkürzen“, so Vettel, der in Abu Dhabi „noch mehr angreifen will.“ Weniger glücklich war der Deutsche lediglich damit, dass „ich einen Grid Boy zugewiesen bekam.“ In Interlagos wurden ja erstmals neben den klassischen Grid Girls auch männliche Models eingesetzt. Stallgefährte Kimi Räikkönen wurde hinter Super Seb Vierter, konnte sich aber nicht wirklich freuen: „Platz 4 gibt zwar einige Punkte, aber ich will um Siege fahren. Daher müssen wir weiter hart arbeiten und vielleicht sind wir in Abu Dhabi von der Pace dabei.“ Der Iceman gewann im Emirat 2012 sensationell auf Lotus.
Nico Hülkenberg lenkte seinen Force India Dienstwagen nach hartem Kampf, vor allem mit Red Bull Mann Daniil Kvyat, auf Platz 6 und bescherte so seinem Arbeitgeber das beste Resultat in der Konstrukteurs-WM aller Zeiten. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben heute das Maximum herausgeholt. Die Red Bulls konnte ich über die Strategie wieder überholen, allerdings musste ich ewig lange auf den Mediums fahren, was schon hart war. Die Punkte waren sehr wertvoll, womit wir mit Force India Platz 5 absichern konnten, was das beste Ergebnis in der Teamgeschichte ist und uns für kommende Saison auch ein paar Dollar mehr bringen sollte“, so „Hülk“, der kommendes Wochenende Deutschland beim „Race Of Champions“ in London vertreten wird.
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