Adrian Newey ist seit Saisonbeginn laut seiner Frau für das Aston Martin Aramco Formula One Team in einer „Design Trance“ und baut an einem Boliden, der die „Grünen“ 2026 weit nach vorne bringen soll.
„Ich hatte kürzlich mal ein freies Wochenende. Aber abgesehen davon war es seit meinem Start im März eigentlich durchgehend Vollgas,“ erklärte Newey britischen Medien.
„Wenn ich in so eine Phase intensiver Konzentration gerate, nehme ich links und rechts kaum noch etwas wahr, und meine gesamte Rechenleistung fließt in ein Ziel – nämlich ein schnelles Rennauto zu entwerfen.“
Und das ist bitter nötig, denn bei Aston Martin läuft seit der Überraschungssaison 2023 nicht mehr viel zusammen. Zwischenzeitlich hatte das Team von Milliardär Lawrence Stroll sogar das langsamste Auto.
Bis zu seinem Arbeitsbeginn im März 2025 habe es „nur sehr wenig Forschungsarbeit für 2026 gegeben. Ein bisschen was natürlich, was auch nützlich war, aber wir haben seitdem eine riesige Menge erarbeitet“, erklärt Newey.
Dennoch bringt die Situation den Briten nicht aus der Ruhe: „Als ich 1997 bei McLaren angefangen habe war es ebenfalls das Jahr vor einer großen Regeländerung. Der Druck war damals schon groß, die Termine einzuhalten, um ein Auto im Februar fertig zu haben.“
„Der Druck ist heute genauso groß, weil die Zeitspannen tatsächlich länger geworden sind: Die Autos sind komplizierter, sie brauchen länger in Konstruktion und Fertigung, und die Simulations- und Forschungstools sind viel anspruchsvoller geworden. Man muss viel mehr analysieren und erforschen, was das Design ausmachen wird.“
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