Neuhauser und Kamper mit Heimvorteil

Neuhauser Racing_ADAC Formel Masters_Foto ADACNeuhauser Racing und Corinna Kamper (HS Engineering) feiern im Rahmen der ADAC Formel Masters ihr Saisonheimdebüt in Spielberg.

Neben der ADAC GT Masters gastiert auch die ADAC Formel Masters in diesen Tagen am Red Bull Ring. Es ist das vierte Rennwochenende dieser Serie. Vor den drei anstehenden Rennen hat Mikkel Jensen (Neuhauser Racing, AUT) die besten Aussichten auf den Gewinn der Halbzeit-Meisterschaft. Der Däne führt die Gesamtwertung nach neun von insgesamt 24 Saisonläufen an. Sein Vorsprung auf Maximilian Günther (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) beträgt nur zwei Punkte. Jensen startet in Spielberg mit einer extra Portion Motivation, zumal es für sein österreichisches Team ein Heimspiel ist: „Mein Plan für das Heimspiel meines Teams lautet, die ersten beiden Rennen gewinnen und im dritten Lauf auf das Podium fahren.“

Jensen konnte heuer zwei Siege und fünf Podiumsplätze feiern. „Ich mag die Strecke des Red Bull Rings unheimlich. Der gesamte Kurs ist sehr schnell und äußerst anspruchsvoll“, merkt man ihm die Vorfreude an.

Konkurrenz im eigenen Haus

Konkurrenz bekommt Jensen aus den eigenen Reihen. Mit Tim Zimmermann startet der erfolgreichste Serienneuling für Neuhauser Racing. In den ersten sechs Rennen fuhr der 17-Jährige vier Mal aufs Podium und gibt nun eine Kampfansage aus: „Nach dem tollen Start in meine erste Saison sind die Erwartungen natürlich gestiegen. Ich hoffe auf meinen ersten Sieg. Vielleicht klappt es ja genau hier.“

Ein „Halb-Heimspiel“ hat Maximilian Günther vor sich. Der Deutsche mit österreichischer Mutter, konnte hier bereits zwei Mal aufs Podium fahren. „Ein Sieg fehlt mir aber noch“, wurmt es den Piloten von Mücke Motorsport.

Comeback von Kamper

HS Engineering aus Siegendorf kehrt nach dem Saisonauftakt in Oschersleben wieder zurück in die Serie. Für Corinna Kamper ist es der zweite Auftritt in der ADAC Formel Masters. „Es ist natürlich eine Ehre für mich, mich vor heimischer Kulisse präsentieren zu dürfen. Für uns Rennfahrer ist das was Besonderes“, sagt die 19-Jährige. Sie ist die einzige Dame im Starterfeld und führt die Tradition weiblicher Pilotinnen in der Formel Masters fort. Von Respekt gegenüber den männlichen Kollegen keine Spurt: „Ach, das stört mich überhaupt nicht. Ich bin es schon seit Jahren gewohnt, gegen Jungs anzutreten und mich mit ihnen zu messen. Seit meinem Eintritt in den Formelsport vor einigen Jahren bin ich nicht mehr gegen ein anderes Mädchen gefahren. Also ist das für mich völlig egal.“


 

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