Nicht nur die prestigeträchtigen Rennstrecken kämpfen um einen Platz im F1-Kalender, jetzt scheint auch der Grand Prix von Mexiko zu den Wackelkandidaten zu zählen.
Der mexikanische Grand Prix erfreut sich bei den Fans und auch bei den Fahrern allgemeiner Beliebtheit, doch die Regierung scheint diese Euphorie nicht zu teilen. Obwohl das Rennen in Mexiko-Stadt den FIA-Preis für den besten GP bekommen hat, scheint die Zukunft der F1 dort gefährdet zu sein.
Die Neuwahl des Präsidenten in Mexiko scheint eine dunkle Wolke auf die Königsklasse in Mexiko zu werfen, meint die mexikanische Senatorin Ana Gabriela Guevara. „Wir müssen herausfinden, wie wir diese Situation lösen können, aber es wird keine Steuer geben, um dieses Event aufrecht zu erhalten.“, meint Guevara. „In Mexiko gibt es wichtigere Dinge – ein großer Teil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Korruption und Bestechungsgelder ließen den Grand Prix nach Mexiko-Stadt zurückkehren.“
Das Rennen dort wird seit 2015 nach einigen Unterbrechungen wieder in Hermanos Rodriguez ausgetragen. Davor hatte das Rennen von 1986- 1992 einen fixen Platz im Kalender. Der erste mexikanische Grand Prix fand allerdings schon 1962 statt.
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