Neue Unterboden-Variante für bessere Pace bei Ferrari

Auch in Zandvoort lief es bei Ferrari nicht wie geplant. Der fehlende Reifen beim Boxenstopp von Carlos Sainz war nur ein Problem an diesem Wochenende.

Ferrari Teamchef Mattia Binotto war nach dem Rennen in den Niederlanden am meisten darüber besorgt, dass man von der Pace her nicht mit Rivale Red Bull mitgehen konnte. Dementsprechend überlegt man bei den Roten nun sogar auf eine ältere Unterboden-Variante zurückzugreifen.

„Es sind nun drei Rennen in Folge, dass wir am Sonntag nicht das Tempo haben, und ich denke, Zandvoort war eine Parallele zu Ungarn“, sagte Binotto zu mehreren Medien, darunter auch Formelaustria.at.

„Wir hatten wieder ein gutes Qualifying und waren eindeutig konkurrenzfähig. Aber im Rennen waren wir dann wieder nicht schnell genug. Und das macht unser Leben viel schwieriger, denn wir können nicht mit Max um den Sieg kämpfen, sondern schaffen es dann auch nicht Mercedes hinter uns zu halten.“

Binotto unterstreicht, dass man „von Saisonbeginn an ein sehr schnelles und oft das schnellste Auto hatte. Nun konnten wir zum dritten Mal unser Potenzial nicht abrufen und das müssen wir so schnell wie möglich ändern.“

Für die Scuderia gehe es „immer noch in jedem Rennen darum, es zu gewinnen. Und natürlich ganz besonders in Monza. Wir müssen daher reagieren.“

Die Italiener sind sich nicht sicher, ob es nur am Setup und der Balance liegt, oder gar am Wagen selbst, der sich durch die Updates natürlich über die Saison hin entwickelt hat.

Daher hat man bereits in den freien Trainings in Zandvoort schon die Unterbodenvariante vom Österreich GP, den Charles Leclerc gewinnen konnte, getestet und plant diese auch in Monza wieder einzusetzen.

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