Eine Woche nach dem China GP konnte Titelverteidiger Lewis Hamilton auch in Bahrain gewinnen und langsam eilt er in der WM davon
Aus den letzten zehn Pole Positions hat Weltmeister Lews Hamilton neun Siege herausgefahren. In Bahrain fuhr er zum 42. Mal vom Top-Startplatz los, machte keinen Fehler und holte sich am Ende den dritten Sieg im vierten WM-Lauf des Jahres. „Natürlich ist das Ziel wieder Weltmeister zu werden und da ist jeder Sieg ein Schritt dorthin. Ferrari hat uns heute wieder sehr gefordert und es war wichtig auf die Reifen und die Bremsen zu achten, aber unser Team hat ein perfektes Auto hingestellt“, strahlte der 30-Jährige. In der WM-Wertung hat der Brite nun bereits 27 Zähler Vorsprung und kommt auch auf alle Fälle als Führender zum übernächsten Rennen in Monaco. „Die Ausgangslage ist gut, aber die Saison ist noch sehr lange.“
Absolut aufgetaut in der Wüste von Sakhir ist Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen. Der „Iceman“ zeigte ein perfektes Rennen und sicherte sich am Ende mit Platz 2 sein erstes Podium der Saison. „Man ist niemals glücklich Zweiter zu werden, aber nach einem schwierigen Start in diese Saison, bin ich froh endlich mal am Podium zu stehen. Wäre das Rennen ein paar Runden länger gewesen, hätte ich wohl Lewis auch noch einholen können“, war Räikkönen dennoch grimmig wie immer. „Wir sind natürlich deutlich stärker als im Vorjahr und auf dem richtigen Weg, aber dieser Weg ist noch weit“, so der Finne, der ungeachtet seines prominenten Teamkollegen Sebastian Vettel, seinen zweiten WM-Titel nach 2007, wo er auch mit den Roten gewann, holen möchte.
Fernando Alonso brachte den McLaren-Honda in Bahrain erstmals in den zweiten Qualifyingabschnitt und verpasste im Rennen den ersten WM-Zähler für das Team aus Woking mit P11 ganz knapp. Auch wenn Stallgefährte Jenson Button schon in Australien 11. und Alonso selbst in China 12. war, so ist die Pace gegenüber dem Mittelfeld doch deutlich besser geworden. „Wir haben einen Plan und da war es natürlich an der Zeit endlich in Q2 zu kommen. Es ist also nicht so, dass ein Traum in Erfüllung gegangen wäre. Immerhin haben wir noch immer nicht gepunktet. Aber wir machen deutliche Fortschritte und das bringt viel Motivation für alle an der Strecke, aber auch für alle in der Fabrik zuhause“, blieb der Spanier realistisch. Und auch selbstkritisch: „Dass Jenson nicht einmal losfahren konnte, ist aber genau zu hinterfragen.“
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