nach großen Fortschritten: Vasseur sieht Sauber auf „gutem Weg“

Die massive Verbesserung von Alfa Romeo Sauber während der bisherigen Saison kann man nicht leugnen – Teamchef Frederic Vasseur weiß aber auch, dass durch den Fortschritt Erwartungen und Druck nicht lange auf sich warten lassen.

Für das Sauber-Team stand alles in den Sternen, als vor einem Jahr die personelle und finanzielle Restrukturierung eingeleitet wurde, mit Vasseur an der Spitze. Nach einem mühsamen Start in Melbourne ist die Mannschaft nun ein solider Mittelfeldanwärter, der in zwölf Rennen 150 Prozent mehr Punkte angesammelt hat, als in den letzten beiden Jahren zusammen.

Vasseur: „großer Schritt für uns“

Eine verstärkte technische Zusammenarbeit mit Ferrari, gepaart mit dem herausragenden Talent des Charles Leclerc hat Sauber wieder auf die richtige Spur gebracht. Ein Umstand, der Vasseur begeistert: Ja, ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagt der Franzose. „Wenn man an den Saisonstart zurückdenkt, haben wir uns im Vergleich zur Spitze deutlich verbessert. Das ist ein großer Schritt für uns.“
„Aber ich weiß genau, je besser man sich entwickelt, desto schwieriger sind die nächsten Schritte. Es ist gut, Erwartungen zu haben, denn das ist der beste Weg, um das Team zu pushen, um die Jungs und die Fahrer zu pushen – und das ist der Schlüssel für das Team.“
Leclerc: „Bin in den ersten Rennen einfach nicht gut gefahren“
Charles Leclerc, der in der laufenden Saison bereits mehrmals aufzeigen konnte, zeigt exakt das, was Vasseur meint, wenn er von einem „großen Schritt nach vorne“ spricht. Der Monegasse selbst meint, Saubers Fortschritte waren deshalb plötzlich so beeindruckend, weil er selbst zum Start in seine erste F1-Saison noch einige Schwierigkeiten hatte.
Leclerc fügt hinzu: „Ich denke, wir haben den Fortschritt größer aussehen lassen, als er war, obwohl er natürlich riesig ist. Ich denke, dass ich in den ersten Rennen einfach nicht gut gefahren bin, also hat die Leistung natürlich schlechter ausgesehen, als sie hätte sein können, wegen mir. Wir schafften es mittlerweile sehr nah an Q3, an den letzten paar Wochenenden, was ein sehr gutes Zeichen ist und dem ganzen Team sehr viel Motivation gibt.“
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