Montoya: „Sie haben einfach einen besseren Job gemacht.“

Juan Pablo Montoya hat sich über Lewis Hamiltons Aussagen zur aktuellen Dominanz von Oracle Red Bull Racing höcht amüsiert.

Der Rekordweltmeister hatte in Silverstone moniert, dass Red Bull „einen so großen Vorsprung hat, dass sie das diesjährige Auto nicht mehr weiterentwickeln müssen. Sie können sich bereits auf die Entwicklung des nächsten Autos konzentrieren. Das ist ein Riesenvorteil.“

Über solche Statements kann Montoya nur lachen: „Da hat Lewis wohl etwas vergessen. Ich finde es schon lustig, wie er jetzt daherkommt und sagt – das ist unfair, das ist unfair.“, so der zweifache Indy 500 Sieger zu MyBettingSites.

„Und er sagt voraus, dass Max auch im nächsten Jahr gewinnt. Aber was war bitteschön als er mit seinem Auto dominiert hat? Damals waren offenbar alle happy über eine Dominanz.“

Der kolumbianische F1-WM-Dritte von 2002 und 2003 ist gänzlich anderer Meinung und hält die neuen Regeln für einen Gewinn.

„Ja, Red Bull Racing gewinnt derzeit alles, aber dahinter ist das komplett unberechenbar. Vor wenigen Jahren hat Mercedes alles in Grund und Boden gefahren, Red Bull Racing war zweite Kraft, dann kam Ferrari und dahinter der Rest der Welt.“

„Heute weißt Du vor einem Rennwochenende nicht, was unter den Verfolgern passiert. In Silverstone war auf einmal McLaren zweite Kraft, und Williams geigte in den Top 10 herum. Also funktionieren diese neuen Formel-1-Regeln durchaus.“

Montoya unterstreicht, dass „der Abstand zur Spitze kleiner geworden ist und die Abstände unter den Teams auch kleiner sind. Red Bull Racing hat 2023 das beste Auto gebaut, also haben sie einfach einen besseren Job gemacht als die Konkurrenz. Aber dahinter ist alles offen, und das finde ich fabelhaft für die Fans und den Sport.“

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