Will Buxton hat enthüllt, dass Cadillacs Formel-1-Projekt bereits jetzt schon eine Milliarde Dollar gekostet hat, noch ohen einen Grand Prix bestritten zu haben.
„Um es gleich vorweg zu sagen: Sie haben bereits eine Milliarde Dollar ausgegeben, noch bevor sie auch nur einen einzigen Testlauf absolviert haben. So viel sollen sie bis jetzt investiert haben. Und das nur, um überhaupt in der Startaufstellung zu stehen,“ behauptet Buxton im Podcast „Up to Speed“
Der ehemalige F1 Präsentator, der jetzt für FOX Sports die NTT INDYCAR SERIES kommentiert, ergänzte: „Und sie haben noch keinen Titelsponsor. Das ist also ein enormes Unterfangen, nicht nur für Cadillac und General Motors, sondern auch für TWG, Dan Towriss und das gesamte Team hinter den Kulissen, das dieses Team aufbaut. Es ist ein gewaltiges finanzielles Projekt.“
Buxton stellte die Nachhaltigkeit von Cadillacs Teamstruktur mit drei unterschiedlichen Basen infrage.
„Drei Basen sind potenziell keine optimale Strategie für irgendein Team, geschweige denn für ein brandneues. Und ich denke, es gibt zwei wesentliche Probleme hinsichtlich der Erfolgsaussichten von Cadillac. Allein schon die amerikanische Arbeitskultur, in der es keine Freizeit gibt. Man arbeitet, man rackert sich ab. Familie? Welche Familie? Man arbeitet.“
Buxton erläuterte außerdem die Schwierigkeiten, die sich durch die unterschiedlichen Zeitzonen zwischen Großbritannien und den USA ergeben.
„Wenn Du dann in Großbritannien den ganzen Tag gearbeitet hast, musst Du in der Nacht Deine Meetings mit Amerika halten. Man bekommt also nur drei Stunden Schlaf, und die Saison hat noch nicht einmal begonnen.“
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