Juan Pablo Montoya kennt Red Bull Motorsportdirektor Helmut Marko schon lange und spürt noch immer dessen Zorn.
Der spätere IndyCar Champion und zweifache Indy 500 Sieger fuhr 1997 für den eisenharten „Doktor“ in dessen Formel 3000 Rennstall, übrigens gemeinsam mit Supercars Legende Craig Lowndes.
Bei Marko lernte der genütliche Kolumbianer die harte Hand des damaligen Red Bull Nachwuchsausbildners kennen, wurde mit 1.5 Punkten Rückstand Vizemeister.
„Er denkt, dass ich mir die Meisterschaft im vorletzten Rennen absichtlich entgehen ließ.“, weiß Montoya gegenüber niederländischen Medien. „Aber das stimmt nicht. Die Ingenieure haben einfach einen Fehler beim Setup gemacht. Er ist aber bis heute wütend auf mich.“
Beim britischen Super Nova Racing ltd Team fühlte er sich dann deutlich wohler und holte in der Folgesaison überlegen die Meisterschaft.
„Helmut war ein sehr strenger Teamchef. Er war knallhart. Aber er hat mich zu einem besseren Fahrer gemacht. Ich bin sicher, er hat das alles, mit dem Ziel Dich stärker zu machen, getan.“
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