Juan Pablo Montoya äußerte seine Bewunderung für Andrea Kimi Antonelli und betonte, der junge Italiener sei der beste Fahrer, den er in diesem Alter je gesehen habe.
„In diesem Alter ist er der Beste, den es je gab. Wenn man den Vergleich zwischen letztem Jahr und diesem Jahr betrachtet, sieht man, wie sehr er gereift ist. Besonders bemerkenswert ist: Wenn man einem jungen Fahrer die nötige Unterstützung, das richtige Umfeld und Zeit zur Entwicklung gibt, erzielt man außergewöhnliche Ergebnisse,“ so der zweifache Indy 500 Sieger.
Für Montoya ist Antonellis Erfolg „eine wichtige Lektion für viele Nachwuchsprogramme, die womöglich über herausragende Talente verfügten, diese aber im Eifer des Gefechts verloren haben – nur um Platz für den nächsten aufstrebenden Fahrer zu schaffen.“
„Wäre Antonelli im letzten Jahr in einem anderen Nachwuchsprogramm gewesen – angesichts seiner damaligen Fahrweise –, dann wäre es gut möglich, dass er heute gar nicht in der Formel 1 gelandet wäre. Und wir hätten womöglich eines der größten Talente der Formel 1 verpasst.“
Der Kolumbianer hob zudem die Bedeutung der Unterstützung durch das Team hervor. Er lobte insbesondere Mercedes sowie Peter „Bono“ Bonnington, Antonellis Renningenieur, für ihren Beitrag zu dessen Entwicklung:
„Alle haben ihn unterstützt; sie haben an ihn geglaubt und ihm gesagt: ‚Alles in Ordnung. Wir stehen hinter dir.‘ Es gab nie Zweifel an seinem Platz im Team oder an seiner Zukunft. Wenn man jung ist, macht man Fehler und steht unter Druck – wenn das Team dann an einen glaubt und sagt: ‚Hey, keine Sorge, das gehört zum Erwachsenwerden dazu, wir glauben an dich‘, dann macht das vieles einfacher.“
„Ein großer Pluspunkt für Mercedes ist meiner Meinung nach Peter ‚Bono‘ Bonnington, Kimis Renningenieur, der zuvor mit Lewis zusammengearbeitet hat. Was er mit Hamilton erreicht hat und was er jetzt leistet – das ist einfach Wahnsinn. Es ist außergewöhnlich.“
Nächster FARA Candidate Driver: vom Schwimmer zum Rennfahrer
Der Wiener Alexander Aytuganov ist das neueste Mitglied der Formelaustria Race Academy
Leclerc für Rosberg immer der Schuldige bei Ferrari Troubles
Nico Rosberg äußerte sich zu den Zwischenfällen zwischen Hamilton und Leclerc und betonte, dass Charles Leclerc sowohl in Monza als auch in Mexiko die Schuld trug.