Ferrari-Boss Luca di Montezemolo fordert vehement eine Reform der Reform in der Formel 1
„Die Rennsportler fahren wie Taxifahrer“, gab Di Montezemolo in einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin „Focus“ zu Protokoll.
Der Ferrari-Präsident erklärte, er habe F1 Zampano Bernie Ecclestone bereits vor einem Monat in einem Brief ein Krisentreffen eingefordert. Da der 83-Jährige aber bislang nicht auf Montezemolos Aufruf reagiert hat, will der Italiener die Sache nun selbst in die Hand nehmen. „Wenn er das nicht macht, mache ich es selbst. Das sehe ich als meine Pflicht.“
Besonders die Sparansätze im neuen Reglements stoßen ihm sauer auf, denn „das hat alles keinen Charme mehr. Wir müssen dringend etwas tun. Die Regeln sind viel zu kompliziert. Die Piloten sollen Sprit und Reifen sparen, anstatt schnell zu sein. Kein Zuschauer versteht das mehr, weder vor den Fernsehern noch auf der Tribüne.“
Di Montezemolo fordert, dass jedes Team selbst entscheiden können soll, wie viel Sprit und Reifen es verbrauchen will. „Früher gewann einfach der beste Mann im besten Auto.“
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