Der französische Reifenhersteller Michelin sieht auch mit dem neuen Reglement für 2021 keine Zukunft in der Formel 1
Eine Rückkehr in die Formel 1 scheint für Reifenhersteller Michelin nicht das Thema zu sein, sie finden, dass auch das neue Reglement für sie keine Vorteile als Hersteller bietet, um wieder in der F1 mitzumischen. Seit 2006 ist der französische Hersteller nicht mehr in der F1 vertreten und seit 2010 ist Pirelli als einziger Reifenlieferant in der F1 vertreten. Michelin produziert derzeit Reifen für viel angesehenen Rennsportklassen, wie Le Mans, Formel E und Moto GP, doch die Formel 1 ist für sie gänzlich uninteressant. Der Motorsportchef von Michelin Pascal Couasnon meint, dass die Regeln für eine Rückkehr nicht die richtigen wären.
„Es ist keine Option, solange es keine Änderungen in den Regeln gibt.“, erzählt er der AS Zeitung. „Für uns macht es keinen Sinn 13 Inch Reifen zu produzieren, wenn man sie nicht auf der Straße sieht. Es wäre anders mit 18 Inch Reifen, aber es scheint mir so, dass die Änderungen für 2021 auf den Motor und das Budget fokussiert sind.“, fügt Couasnon hinzu. Michelin wäre auch eher an einer Rückkehr interessiert, wenn sie auch einen technologischen Vorteil in der Produktion erkennen würden, doch laut Couasnon wäre dies bis jetzt nicht der Fall: „Das wichtigste für uns ist die technologische Herausforderung – aus der wir etwas lernen können. Ansonsten werden wir nicht investieren.“
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