Mercedes will sich nun nach dem FIA-Ferrari Skandal und der offiziellen Beschwerde an die FIA um Frieden bemühen.
Ferrari sorgte zu Beginn des Jahres für Furore. Der Motor der Scuderia soll in der Saison 2019 nicht regelkonform gewesen sein und wurde daher von der FIA untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung wurde erst kürzlich veröffentlicht und in dem hieß es, dass das italienische Team mit der FIA eine Einigung erzielt haben soll. Details über die Untersuchung und über die private Einigung der Parteien wurden allerdings nicht veröffentlicht. Daher forderten die Teams, die keinen Motor von Ferrari beziehen, in einem schriftlichen Antrag die Offenlegung der Details der Untersuchung. Laut Dr. Helmut Marko wurde diese Initiative von Mercedes gestartet.
Nun heißt es aber, dass Mercedes sich aus dieser Angelegenheit zurückziehen will. Man wolle das Image der F1 nicht weiter beschädigen, heißt es, nachdem der FIA-Präsident in einem Statement die Anschuldigungen gegen die FIA zurückgewiesen hat: „Aufbauend auf einem völlig ungenauen und voreingenommenen Faktenmuster stellen sie nicht nur die Entscheidungen der FIA in Frage, sondern hinterfragen auch offen die Integrität der Föderation und ihrer Vertreter, was auf eine betrügerische Absprache zwischen der FIA und der Scuderia Ferrari hindeutet. Ihre Haltung geht weit über eine legitime Bitte um weitere Klärung hinaus, die von der FIA natürlich begrüßt worden wäre. Das ist eine Schadensquelle für die FIA F1-Weltmeisterschaft.“
„Die FIA weist daher die Anschuldigungen nachdrücklich zurück und bestreitet sie.“, fügte der FIA-Präsident Jean Todt noch mit Nachdruck hinzu.
Da Mercedes sich nun aus dieser Angelegenheit zurückgezogen hat, würde es nun an Red Bull und den anderen Teams liegen diese Anklage weiter zu führen, oder man entscheidet sich, die Sache komplett ruhen zu lassen.
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