Mercedes-Vertrag kostete Wehrlein Sauber-Cockpit

Nach 2 Jahren im Formel 1-Zirkus ergatterte Pascal Wehrlein kein Cockpit für die Saison 2018, sein Weg führt erst mal wieder zurück in die DTM. Bekanntlich ist der Deutsche immer noch mit Mercedes ‚liiert‘, was Einfluss darauf hatte, dass Sauber dem Rookie Charles Leclerc den Zuschlag gab.

Für Sauber Teamchef Frederic Vasseur war klar, das die Verbindung zu Mercedes das Aus für Wehrlein bedeuten würde. „Pascal ist ein Mercedes-Schützling und es ist schwer vorstellbar, dass ein Projekt mit Alfa Romeo, das einen Deal mit aktuellen Ferrari Antriebseinheiten beinhaltet, mit ihm als Stammfahrer umgesetzt werden kann“, sagt der Franzose.

Das Schweizer Team erhält für 2018 die exakt gleichen Motoren zur Verfügung gestellt wie das Werksteam aus Maranello. Im Gegenzug vergab man das Sauber-Cockpit an Ferrari-Junior Charles Leclerc. Sportlich gesehen dürfte das Wehrlein-Aus für Sauber einen Rückschritt bedeuten. Pascal holte in der vergangenen Saison 5 Punkte für Sauber, Ericsson blieb erfolglos.

Die Sponsor-Gelder die Ericsson mitbringt, dürften die Entscheidungsfindung erheblich beeinflusst haben. Die Verpflichtung von Ferrari-Junior Leclerc dürfte sich auf die Leasing-Raten für die Ferrari Motoren auch positiv auswirken. Charles Leclerc ist ein großes Talent im Formelsport, er gewann 2016 die GP3 Serie und im letzten Jahr wurde er Champion in der Formel 2.

„Ich kenne Charles sehr gut und es macht Sinn einen so hochtalentierten jungen Mann zu verpflichten“, sagt Vasseur. Für Pascal Wehrlein ist die Tür zur Formel 1 nicht ganz zugefallen. Er ist 2018 Test-und Ersatzfahrer für das Mercedes F1-Team.

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