Beim GP in Kanada werden Mercedes und die Kundenteams Force India und Williams neue Power Units erhalten.
In dieser Formel-1-Saison dürfen die Teams pro Fahrer nur drei Antriebseinheiten verwenden, daher hat man versucht die Motoren so widerstandsfähig wie möglich zu gestalten. Trotzdem müssen die Teams gut Acht geben und quasi mit den Antriebseinheiten sparen, doch der Kurs in Montreal ist mit seinen langen Gerade sehr anspruchsvoll. Diese Gelegenheit nützt Mercedes nun aus und stellt dort die zweite Antriebseinheit für diese Saison vor. Das beinhaltet natürlich einige Upgrades, um der Konkurrenz voraus zu sein, doch Teamchef Toto Wolff meint, dass auch andere Teams in Kanada ein Upgrade präsentieren werden. Für ihn ist klar, dass es in diesem Jahr keine ruhige Phase geben wird, denn es gibt drei Teams, die in der Lage sind Rennen zu gewinnen.
„Kanada markiert den Drittel-Punkt der Saison 2018. Nach sechs Rennen können wir sehen, dass wir in beiden Meisterschaften eine stärkere Position haben als vor 12 Monaten. Aber wir wissen auch, dass der Kampf härter wird, mit uns selbst, Ferrari und Red Bull, die jedes Wochenende in der Lage sind Rennen zu gewinnen. Es gibt keinen Moment zum Entspannen.“, meint Wolff.
„Wir erwarten, dass eine Reihe von Teams an diesem Wochenende ihre geplanten zweiten Aggregate nehmen werden, einschließlich aller Mercedes-Fahrzeuge, und wir drängen darauf, so schnell wie möglich mehr Leistung in das Auto zu bringen. Es wird ein hart umkämpftes Wochenende werden – wie bei jedem Rennen bisher in diesem Jahr. Wir freuen uns auf die Herausforderung.“, meint der Österreicher.
Mercedes im Vorteil
Mercedes ist in Montreal klar im Vorteil, da das Layout der Strecke ihrem Auto besser passt, als zuvor in Monaco, dort hat man sich, wie Wolff berichtete, auf die Schadensbegrenzung konzentriert, als auf einen Rennsieg. Die Chancen in Montreal stehen gut, meint auch der Österreicher: „In den letzten Jahren hat Mercedes in Montreal gut performt – und es ist auch eine der erfolgreichsten Strecken von Lewis. Die Leistungen in der Vergangenheit sind jedoch keine Garantie für den Erfolg in diesem Jahr. Wir müssen sicherstellen, dass wir das Beste aus allen Reifenmischungen, einschließlich Hypersoft, herausholen, wenn wir dieses Wochenende an die Spitze kommen wollen.“
Wolff erhofft sich in Montreal allerdings mehr Action als in Spanien oder Monaco, da sich der Kurs zum Überholen eignet. „Montreal ist ein Veranstaltungsort, der fast immer ein actionreiches Rennen abliefert. Es ist eine Strecke, auf der das Überholen relativ einfach ist, die Geschwindigkeit hoch ist und die Autos an ihre Grenzen stoßen.“ Zudem lauern viele Gefahren: „Auch die Betonwände bestrafen alle Fehler stark, aber die Fahrer brauchen das Selbstvertrauen, um die ganze Strecke im Qualifying zu nutzen, da es in einer kurzen Runde normalerweise zu Spannungen kommt.“
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