In China will Mercedes den Sieg aus eigener Kraft erringen und sich nicht auf das Glück verlassen. Dazu müssen sie einiges an Tempo aufholen.
Den Sieg in Bahrain verdankte Mercedes dem angeschlagenen Ferrari-Boliden von Charles Leclerc, der einige Runden vor Schluss enorm an Leistung verlor. So konnte der verfolgende Lewis Hamilton schnell aufholen und so in den letzten Runden die Führung übernehmen. Auch Teamkollege Valtteri Bottas holte den Monegassen ein und beendete das Rennen als Zweiter. Der Mercedes-Chef-Renningenieur Andrew Shovlin weiß allerdings, dass ein Sieg nur durch den Defekt von Leclerc möglich war: „Wir freuen uns über den 1.-2. von heute, wissen aber, dass wir dieses Wochenende nicht das schnellste Auto hatten und wir haben einiges zu tun, um Ferrari zu erwischen.“
„Es wäre schön, wenn wir uns in China auf unser Tempo verlassen könnten, um den Sieg zu erzielen, anstatt Glück zu haben.“, fügt Shovlin hinzu. „Allerdings hat das Team heute wirklich gut funktioniert. Unter großem Druck war unser Auto die ganze Woche über absolut zuverlässig, was großartig zu sehen ist.“
Obwohl Leclerc zur Konkurrenz zählt, war man bei Mercedes doch sehr überrascht und zugleich beeindruckt: „Es war wirklich unglücklich für Charles, er hat mit seiner Geschwindigkeit und mit seiner Contenance jeden beeindruckt. Es ist daher schwer, den Sieg ohne eigenes Verschulden zu verlieren, aber es sieht so aus, als würde er nicht lange auf die nächste Gelegenheit warten müssen.“
Die nächste Gelegenheit erhält Leclerc in China. Dies wird auch das 1000. Rennen der F1 sein und vielleicht auch der erste F1-Gewinn für den Monegassen.
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