Während sich andere Teams die Haare raufen, bleibt Mercedes entspannt und sieht der Kürzung der Antriebskontingente für die kommende Saison gelassen entgegen.
Mercedes ist über die Kürzung der Antriebskontingente für die kommende Formel 1 Saison nicht besorgt. Laut dem Mercedes-Motorenchef Andy Cowell sieht er in der Kürzung kein Problem, es sei ja schließlich keine wissenschaftliche Revolution. Er sieht darin lediglich eine Verschärfung: „Es heißt lediglich, dass ein Motor sieben statt fünf Rennen durchhalten muss.“
Während andere Teams schon jetzt ins Schwitzen geraten, bezeichnet Cowell die Maßnahmen als vernünftig, da sie für Kundenteams auch Kosteneinsparungen bedeuten. Schon in den vergangenen Jahren wurde die Zahl der zulässigen Bauteile sukzessive reduziert – angefangen bei der Bestimmung, dass Qualifying und Rennen mit demselben Triebwerk bestritten werden müssen – und dieser Trend wird beibehalten. „Jeder einzelne Motoringenieur hat doch daran gearbeitet, die Lebensdauer der Teile zu verlängern.“, bekräftigt Cowell.
Von nun an muss ein Team mit drei Verbrennungsmotoren, drei MGU-H, drei Turboladern sowie zwei MGU-K, zwei Energiespeicher und zwei Sätzen der Einheitselektronik durch die Saison kommen. Vor allem die letzten zwei Komponenten sind laut Cowell kein Problem: „Ihre Laufleistung lässt sich am einfachsten verlängern. Falls elektrische Teile nicht hohen Temperaturen ausgesetzt sind, funktionieren sie solange sie mechanisch robust sind.“ Dies kann man erreichen, indem man die Teile vor Vibration schützt. Gelingt dies, so kann man darauf verzichten die Power runterzudrehen. „Unser Anspruch ist immer, das Tempo im Qualifying und im Rennen nicht zu drosseln, aber auch keine Strafversetzungen in der Startaufstellung zu kassieren oder auszufallen. In einigen Bereichen geht es um ein Gleichgewicht zwischen purer Power und Zuverlässigkeit, in anderen um Leistung und Gewicht.“, erklärt Cowell.
Die kommende Saison wird als ein Balanceakt, den es zu meistern gilt. Doch Mercedes scheint das bis jetzt schon ganz gut hinzubekommen, in der vergangenen Saison hatten sie mit Abstand die wenigsten Defekte zu verzeichnen, während die Konkurrenz mit massiven Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen hatte.
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