Haas-Chef Günther Steiner sagt, dass er viele Bewerbungen von Fahrern erhält, die allesamt hoffen, 2019 einen Platz bei der US-Mannschaft zu ergattern.
Haas hat mit Antritt zur Sommerpause eine tolle Bilanz vorzuweisen, der VF-18-Bolide erwies sich als einer der Spitzenkandidaten im extrem engen Mittelfeld der Formel 1. Während Kevin Magnussens Verbleib beim US-amerikanischen Team wohl außer Frage steht, ist die Zukunft von Romain Grosjean noch zweifelhaft.
„Ich würde nicht sagen, dass wir uns aktiv umsehen. Viele Leute sehen sich bei uns um, sagen wir so“, erklärt Steiner. „Da gibt es Fahrer, die einfach anfragen, um zu sehen, wie wir reagieren. Bei solchen Anfragen heißt das nicht automatisch, dass derjenige auch zu uns kommen will“, gibt der Haas-Chef sich geheimnisvoll. „Wir werden nach der Sommerpause entscheiden, was wir tun werden, im Moment denken wir nicht darüber nach. Es gibt viele Leute, die fragen, und es gehört zu meinem Job zu wissen, was sich auf dem Fahrermarkt tut.“
Auf dem Formel-1-Fahrermarkt gibt es immer noch einige offene Plätze, bei sehr begehrten Teams wie Ferrari oder Renault ist die Bekanntgabe des zweiten Fahrers noch ausständig. Die Vergabe dieser Cockpits wird letztendlich bestimmen, wie sich der Rest des Marktes entwickelt, sagt Steiner. „Die ersten Schritte werden die Entscheidungen bei Ferrari und Renault sein, und dann kommen wir kleinen Jungs ins Spiel. Ich würde nicht sagen, dass wir auf ihre Entscheidungen warten müssen, aber das könnte den Markt antreiben.“
Schumacher: „Antonelli wird in Zukunft für Ferrari fahren“
Ralf Schumacher ist fest überzeugt, dass F1 Weltmeister Kimi Antonelli bei der Scuderia Ferrari HP landen wird.
Aston Martins schieden durch Honda Fehleinschätzung aus
Shintaro Orihara führte das Doppel-Aus des Aston Martin Aramco Formula One Teams in Mexiko auf eine Fehleinschätzung der Kühlanforderungen beim Rennen in großer Höhe zurück.