McLaren schon wieder im Rückstand

Die endgültige Trennung von Honda und der Deal mit Renault hält McLaren in ihren Vorbereitungen für die nächste Saison ein wenig zurück.

Obwohl die Verhandlungen sich lange hinzogen und die Vorbereitungen für die kommende Saison verzögert wurde, liegt man bei McLaren nur zwei Wochen hinter dem Zeitplan. „Selbstverständlich müssen wir eine Weile 24h am Tag, 7 Tage die Woche arbeiten um die zwei Wochen Zeit seit der optimalen Entscheidungszeit aufzuholen.“, erklärt Direktor Eric Boullier. „Aber es ist durchaus möglich diese zwei Wochen aufzuholen.“, wird Boullier vom International Media Report zitiert. Weiter gibt er zu verstehen, dass jegliche Verzögerung von den besseren Renault Motoren im kommenden Jahr kompensiert wird.

Keine Kompromisse mehr

Boullier insistiert, dass es ab nächster Saison keine Kompromisse mehr geben wird. „Natürlich haben wir keine Erfahrung mit Renault-Motoren, wie andere Teams, also müssen wir uns erst daran gewöhnen. Aber wir glauben an unsere Ingenieure. Wir werden unser Arbeitspensum steigern um die Verzögerung zu kompensieren und dann wieder zum normalen Zeitplan zurückkehren.“, gibt sich Boullier positiv. Neben der Planung für 2018 soll auch weiterhin die Entwicklung des derzeitigen Honda-betriebenen Autos vorangetrieben werden. „Der Wechsel zu einem anderen Hersteller wird nicht unsere Herangehensweise ändern. Es gibt keine Revolution, nur Evolution.“, fügt der Renningenieur hinzu.

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