Mateschitz ohne Groll

Motor Racing - Formula One World Championship - Hungarian Grand Prix - Practice Day - Budapest, HungaryRed Bull Boss Didi Mateschitz wollte Starpilot Sebastian Vettel nicht von seinem Abgang abhalten

Bei Red Bull sind die Weichen für 2015 gestellt. Daniil Kwjat wird Sebsatian Vettel beim Weltmeisterteam ersetzen. Und für Teameigner Didi Mateschitz gab es „weder eine Richtigkeit noch Notwendigkeit“ den Deutschen vom Wechsel abzuhalten.

„Wir wussten, dass er mit anderen spricht. Trotz aller Loyalität bin ich der Meinung, dass es richtig für einen Rennfahrer ist, sich neue Herausforderungen zu suchen“, sagte Mateschitz der Agentur ‚DPA‘.

Daher hegt der Energy Drink Tycoon keinen Groll gegenüber dem Vierfach-Weltmeister. „Wir haben nicht versucht, ihn zum Bleiben zu überreden. Das wäre nicht korrekt gewesen.“

„Angesichts des Handicaps von Red Bull Racing mit der derzeitigen Power Unit braucht es keinen vierfachen Weltmeister im Team, der bestenfalls ‚Best oft the Rest‘ werden kann. Wer aber behauptet, Sebastian verlässt uns aufgrund der sportlichen Schwächephase des Teams, der versteht nicht, wie der Zirkus funktioniert.“

Mateschitz ist überzeugt, „dass all die Fahrerwechsel zur kommenden Saison der gesamten Formel 1 mehr Würze verleihen.“

Mateschitz unterstützte Vettel schon früh, holte ihn ins eigene Nachwuchsprogramm. „Super Seb“ holte auch alle seine Rennsiege und WM-Titel für einen Rennstall des Milliardärs.

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